Christopher Street Day

Zum CSD in Duisburg: Forderung nach einem Queeren Zentrum

Der Christopher Street Day wird in Duisburg am 31. Juli gefeiert. Es beginnt mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus.

Der Christopher Street Day wird in Duisburg am 31. Juli gefeiert. Es beginnt mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Am 31. Juli wird in der Duisburger Innenstadt der CSD gefeiert. Diesmal ohne Straßenfest, aber mit Flaggenhissen, Demonstration und Kundgebung.

Ohne Straßenfest, aber mit Flaggenhissen, Demonstration und Abschlusskundgebung wird am Samstag, 31. Juli, ab 12 Uhr der Christopher Street Day (CSD) in der Duisburger Innenstadt gefeiert. Unter dem Motto: „Queeres Leben braucht Platz – vor Ort und im Grundgesetz“ erneuert der Verein DUGay seine Forderung von 2018 nach einem Queeren Zentrum in der Stadt. Die Szene habe unter Corona besonders gelitten und benötige gerade in diesen Zeiten einen festen Treffpunkt für Beratung und kulturelle Veranstaltungen, so DUGay-Vorstand Christian Karus. Der Verein ist gerade dabei, mit einer Umfrage unter Duisburger Einrichtungen den Bedarf nach einem LSBTIQ-Zentrum zu untermauern.

Die Demonstration startet am 31. Juli, nachdem Oberbürgermeister Sören Link am Rathaus die Regenbogenflagge gehisst hat und mündet gegen 13.30 in die Abschlusskundgebung vor dem Stadttheater. Es sprechen Christian Karus, Stefan Dellwo (SPD) und Marie Schellwat (Aidshilfe). Abgeschlossen wird die Kundgebung wie in jedem Jahr mit einer Schweigeminute und einer Luftballonaktion.

DUGay ruft wieder zu „Rainbow your City“ auf. Die Geschäftsleute in der City sollen Regenbogenflaggen aushängen, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die BKK Novitas beleuchtet im Innenhafen die Five Boats in Regenbogenfarben, und auch der Stadtwerketurm strahlt bunt.

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