Xella übernimmt Dämmstoffhersteller

Xella International hat mit der Invest­mentgesellschaft KKR und anderen Aktionären einen Vertrag zur Über­nahme des Dämmstoffherstellers URSA geschlossen. Der Kaufvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Wett­bewerbsbehörden, womit bis Jahresende gerechnet wird. Nach Abschluss des Kaufs soll URSA unter dem Dach der Xella-Gruppe als eigenständige Geschäftseinheit fortsetzen.

Xella International hat mit der Invest­mentgesellschaft KKR und anderen Aktionären einen Vertrag zur Über­nahme des Dämmstoffherstellers URSA geschlossen. Der Kaufvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Wett­bewerbsbehörden, womit bis Jahresende gerechnet wird. Nach Abschluss des Kaufs soll URSA unter dem Dach der Xella-Gruppe als eigenständige Geschäftseinheit fortsetzen.

„URSA hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und verfügt über hervorragende weitere Wachstumsaussichten, was die Xella-Gruppe insgesamt voranbringen wird“, erklärte Dr. Jochen Fabritius, Chef des Unternehmens mit Zentrale in Huckingen: „Wir werden in URSA investieren und das Unternehmen mit den notwendigen Ressourcen auf dem Weg zu weiterem profitablen Wachstum unterstützen.“ Mit der neuen Geschäftseinheit stärke Xella seine führende Position in der Bau­stoffindustrie, heißt es aus Huckingen weiter.

Die Produkte vom führenden europäischen Dämmstoffhersteller URSA stellen aus Xella-Sicht eine „hervorragende Ergänzung“ zu bestehenden Produkten und Lösungen dar: „Mineralwolle ist komplementär zum bisherigen Xella-Produktportfolio und erweitert die Lösungskompetenz als Anbieter hoch effizienter, nachhaltiger Gebäudekonstruktionen aus nicht brenn­baren mineralischen Baustoffen.“ Ursa hat nach eigenen Angaben mehr als 1800 Mitarbeiter an 13 Produktionsstätten und Vertriebsstandorten in Deutschland, Süd-, West-, Osteuropa und Russland.

Zugleich hat Xella mitgeteilt, die Geschäftseinheit Fels an einen „industriellen Käufer mit Sitz in Europa“ zu verkaufen. Der Anbieter von gebrannten und ungebrannten Kalkprodukten mit Hauptsitz in Goslar beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter in 13 Werken in Deutschland, der Tschechischen Republik und Russland. Die Xella-Gruppe hatte vor dem Fels-Geschäft über 5900 Mitarbeiter und ist mit 95 Werken in 20 Ländern sowie mit Vertriebsorganisationen in über 30 Ländern aktiv.

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