Sanierung Hochheide

„Weiße Riese“ in Duisburg soll im März 2019 gesprengt werden

Das marode und seit Jahren leerstehende Hochhaus „Weißer Riese“, Friedrich-Ebert-Straße 10-16,  soll nin endlich fallen. Die Stadt hat einen Sprengtermin mitgeteilt.

Das marode und seit Jahren leerstehende Hochhaus „Weißer Riese“, Friedrich-Ebert-Straße 10-16, soll nin endlich fallen. Die Stadt hat einen Sprengtermin mitgeteilt.

Foto: Ulla Michels

Duisburg-Hochheide.   Nachdem der erste vorgesehene Sprengtermin im vergangenen Jahr wegen neuer Asbestfunde abgesagt wurde, gibt es nun einen neuen: 24. März 2019.

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Der „Weiße Riese“ an der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 soll am 24. März 2019 fallen. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit. Aufgrund neuartiger Analysevorschriften hatte ein zuvor für September des vergangenen Jahres geplanter Sprengtermin abgesagt werden müssen, hieß es in einer Mitteilung.

„In ihrer sanierungstechnischen Komplexität war und ist diese Immobilie eine gigantische Herausforderung und in dieser Art wohl bisher bundesweit einzigartig. Wir haben diesen neuen Termin nun nach allen uns derzeit vorliegenden Erkenntnissen festgelegt und werden mit der Sprengung des ersten ‚Weißen Riesen‘ nun endlich das Signal für Hochheide setzen, welches vor Ort sehnlichst erwünscht wird“, erklärt Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum.

Sanierungsarbeiten sollen im November 2018 abgeschlossen sein

Seit Ende vergangenen Jahres arbeitet das Abbruchunternehmen P&Z mit aufwändigen und zum Teil neuartigen Sanierungsverfahren an der Beseitigung der asbesthaltigen Fasern in Wand- und Deckenputzen im Gebäude. Diese Sanierungsarbeiten sollen im November 2018 abgeschlossen werden. Im Anschluss beginnen die konkreten Vorbereitungen für die Sprengung. Diese werden dann noch einmal rund drei bis vier Monate in Anspruch nehmen.

In Abstimmung mit allen Beteiligten der für Sanierung und Sprengung zuständigen Unternehmen einerseits und den für Sicherheit und Gefahrenabwehr verantwortlichen städtischen Behörden andererseits wurde deshalb nun der 24. März 2019 als Sprengtermin festgelegt.

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