Vampir oder nicht Vampir...

Erst im vergangenen Jahr begeisterte die Schauspieltruppe um Klaus Thiel-Klenner, die Duisburger Shakespeare Company, mit dem Dreh des Films „MacBeth“, als witziger Komödie, die sie auch noch als Theaterstück im Bergheimer Forum aufführte. „Das Werk ist so weit abgedreht, muss noch in manchen Passagen nachbearbeitet werden“, sagt der gebürtige Rheinhauser, der jetzt in der Eifel lebt.

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Erst im vergangenen Jahr begeisterte die Schauspieltruppe um Klaus Thiel-Klenner, die Duisburger Shakespeare Company, mit dem Dreh des Films „MacBeth“, als witziger Komödie, die sie auch noch als Theaterstück im Bergheimer Forum aufführte. „Das Werk ist so weit abgedreht, muss noch in manchen Passagen nachbearbeitet werden“, sagt der gebürtige Rheinhauser, der jetzt in der Eifel lebt.

Das neue Werk, das Thiel-Klenner zusammen mit dem Produzenten und Filmemacher José Hidalgo angeht, hat den Arbeitstitel „Michael“. Und lässt sich spannend an, handelt es sich doch um einen Vampirfilm. Der Plot ist einfach: Super-Checker Michael (Jörn Guido) wird bei einer seiner Aufreißertouren durch die Discotheken und Betten von einer Vampirin gebissen. Und es wird grotesk: Da er ohne Blutfluss keine Erektion mehr bekommen kann, sieht er sich genötigt nach einer Lösung für sein Problem zu suchen.

Der Endgegnerist eine riesige Armee

Mit der Hilfe von Mumu (José Hidalgo) und dessen Freundin Lola (Simone Kaufmann) beginnt die Suche nach der Vampirin, um Michaels Verwandlung in einen Untoten rückgängig zu machen. Professor Johanson (Georg Groeling-Müller) und Michaels Vater, der Priester Engelbert (Klaus Thiel-Klenner) im Talar, versuchen die drei bei ihrer Suche zu unterstützen, bis alle vor ihrem Endgegner, einer großen Armee, stehen – und die Frage natürlich bleibt, ob Michael neben seiner Menschlichkeit auch seine Männlichkeit zurück gewinnen kann.

Der Ort scheint gut gewählt: „Hier der Set im Bergheimer Forum, eignet sich besonders für den Abdreh der Discoszenen“, erklärt Klaus Thiel-Klenner. Und in einer Szene wird Jörn Guido als Michael im roten Hemd direkt von mehreren hübschen Frauen an der Theke umringt, derweil die HD-Kameras – geführt von Niklas Meyer und Marius Knetsch – auf die Gruppe gerichtet sind. „Da muss man schon standhaft bleiben“, lächelt der 35-jährige Hauptdarsteller, der viel Schauspielerfahrung bereits im Rheinhauser Theater „Trotzdem“ gesammelt hat. Schließlich ist das bekannte, in Oberhausen geborene Model, Anna Hiltrop, auch in einer Einstellung mit dabei. Und natürlich gibt es auch Outdoor-Drehtermine.

Damit am Set alles reibungslos abläuft, ist eine strenge Taktung für die einzelnen Drehszenen wichtig. Dafür sorgt als Regieassistentin Jasmin Timpe. „Ich muss gucken, dass die Schauspieler alle ihre Zeiten für Schminken und Kostümwechsel einhalten, damit wir im Zeitplan bleiben“, sagt die 25-Jährige. Als Executive Producer am Set ist Anastasia Zakruoui verantwortlich. „Ich habe auch das Casting für die Hauptdarsteller gemacht, bin aber auch für Sponsoring und Catering hier verantwortlich“, sagt die junge Frau, die aus einer Künstlerfamilie stammt.

So darf man, wie in Stücken von Hidalgo und Thiel-Klenner üblich, wieder mit einem Werk voller Ironie und Sarkasmus – und vielen lockeren, aus der Hüfte geschossenen Sprüchen – rechnen. „Vielleicht irgendwo zwischen ‘Blade’ und ‘Tanz der Vampire’“, sagt Klaus Thiel-Klenner und lächelt.

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