Politik

Rheinhauser Sekundarschüler stellen verbotene Plakate aus

Haran, Justin und Aleks  vor der Wand mit den Transparenten.

Haran, Justin und Aleks vor der Wand mit den Transparenten.

Foto: Jörg Schimmel

Duisburg-Rheinhausen.  Es handelt sich bei der Schau während des Winterfestes um die Plakate, die die Polizei beim sozialen Martinszug einst verboten hatte.

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Das sind sie, die Plakate, die in Rheinhausen für so viele Diskussionen gesorgt haben. Bekanntlich durften die Kinder der Sekundarschule diese Plakate nicht mitnehmen beim sozialen Martinszug durch die Gemeinde. Wie berichtet untersagte dies die Polizei, Begründung: Politische Äußerungen, etwa das Anprangern von Armut in Deutschland, dürften auf einem Brauchtumszug nicht gemacht werden. Die Verantwortlichen der Schule ließen sich von dem Verbot nicht entmutigen, die von den Steppkes in mühevoller Arbeit gebauten Schilder wurden nun Teil des Winterfestes, das am Samstag gefeiert wurde.

Hier stehen Haran, Justin und Aleks vor der Wand mit den Transparenten. Das Winterfest am Körnerplatz diente aber nicht nur zur Plakat-Schau, vielmehr war es der Tag der offenen Tür der Schule. Schüler und Lehrer hatten ein Programm vorbereitet, außerdem gab es Unterricht zum Mitmachen, eine Zeitreise durch die 1950er bis 1990er Jahre, Produkte aus recycelten Materialien, einen Trödelmarkt und mehr.

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