Politik

Rheinhausen: CDU-Chef Klaus Mönnicks geht, Kai Müller kommt

Rheinhausens neuer CDU-Chef Kai Müller (l.) mit Sibylle und Klaus Mönnicks bei der Verabschiedung. Nach 16 Jahren folgt der 40-Jährige auf den engagierten Politiker aus Duisburg-Friemersheim. 

Rheinhausens neuer CDU-Chef Kai Müller (l.) mit Sibylle und Klaus Mönnicks bei der Verabschiedung. Nach 16 Jahren folgt der 40-Jährige auf den engagierten Politiker aus Duisburg-Friemersheim. 

Foto: Jens Bricely / Bricely

Duisburg-Rheinhausen.  Bei der Jahreshauptversammlung wurde jetzt das Ende einer Ära gefeiert. Rheinhausens rühriger CDU-Vorsitzende gibt den Posten nach 16 Jahren ab.

Das Ende einer Ära würdigte die Rheinhauser CDU bei ihrer Jahreshauptversammlung. Klaus Mönnicks trat nicht mehr an - neuer CDU-Chef wurde Kai Müller (40). Der scheidende Vorsitzende erhielt einen Präsentkorb, außerdem ernannte ihn die Versammlung zum Ehrenvorsitzenden. Eine Auszeichnung, die bisher nur dem mittlerweile im April 2021 im Alter von 90 Jahren verstorbenen Hanskarl von Unger zuteil wurde.

Ein Rheinhauser Politiker mit einem „weiten Blick“

„Verheiratet mit Sibylle, sein großer Rückhalt, zwei Kinder, studierter Diplom-Ökotrophologe, 75 Jahre, zuletzt Studiendirektor und stellvertretender Schulleiter eines Berufskollegs“, charakterisierte Kai Müller Mönnicks in seiner Laudatio. Bezeichnenderweise widme sich die Ökotrophologie sowohl naturwissenschaftlich-medizinischen als auch psycho-soziologischen und ökonomischen Fächern: „Eine Wissenschaft, die Blicke weitet.“

16 Jahre Politik für Duisburg - im Rat und als Vorsitzender des Ortsverbands

Mönnicks war 16 Jahre Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Rheinhausen, 12 Jahre Vorsitzender des Stadtbezirksverbandes Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen.

Als Ratsherr und Mitglied der CDU-Fraktion Duisburg befindet er sich in seiner vierten Wahlzeit, „also auch hier 16 Jahre Mandatsträger.“

Müller erinnerte an Erfolge des rührigen Politikers, etwa an die Schaffung des Damwildgeheges, die Rettung des Johann-Büttner-Hauses oder die Entfernung der Pausen-Bushaltestelle Kronprinzenstraße.

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„Sein“ Friemersheim habe Mönnicks besonders am Herzen gelegen. „Berechtigte Belange der Bürger bestimmen mein Handeln“, zitierte Müller das Motto seines Vorgängers - sei es beim Einsatz für den Bau der Osttangente, für Lkw-Stellplätze oder die Ansiedlung eines Vollversorgers.

Als weitere Ziele nannte Müller Busverbindungen bis zur Eisenbahnsiedlung, saubere, sichere Straßen, gute Kindergärten und Schulen und den Naturschutz.

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