Spielplatz

Neuerungen in der Robinson Abenteuerfarm Rheinhausen

Längst Tradition: Das Westernreitturnier. Hier legen sich Almut (l.) und Vanessa beim sogenannten Ribbon Race mächtig ins Zeug.

Längst Tradition: Das Westernreitturnier. Hier legen sich Almut (l.) und Vanessa beim sogenannten Ribbon Race mächtig ins Zeug.

Foto: Tanja Pickartz

Duisburg-Friemersheim.   Die Robinson Abenteuerfarm ist wieder bestens in Form. Die 2015 abgebrannten Ställe sind wieder aufgebaut. Zudem gibt es einen Niedrig-Seilgarten.

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Sie ist noch in den Köpfen der Anwohner der Borgschenhofsiedlung, die Nacht zu Fronleichnam vor drei Jahren, als Brandstifter den Stall der Abenteuerfarm anzündeten und dieser komplett abbrannte. Nachdem der Außenaufbau des Stalles Ende vergangenen Jahres mit Versicherungsgeldern wiederhergestellt worden ist, hat man jetzt einen komplett neuen Betonboden installiert.

„Auf das alte Fundament durfte nichts mehr gebaut werden“, sagt Birgit Koch, 2. Vorsitzende des Fördervereins Robinson-Abenteuerfarm. Die fünf Pferde der Farm wurden drei Jahre in einer Behelfsunterkunft ausquartiert. Mit Spendengeldern von Firmen, Privatpersonen und so manchem Solidaritätskonzert, insgesamt etwa 20.000 Euro, wurde der neue Betonboden jetzt finanziert – und die Pferde können wieder an ihrem gewohnten Platz versorgt werden.

So konnte auch das 28. Freizeit- und Westernreitturnier auf der Farm reibungslos über die Bühne gehen. 37 Teilnehmer, manche von weit her angereist, nahmen am Reitturnier teil: Die Gewinnerin war schließlich Vanessa Weiß. Die Reiter wurden dabei in verschiedenen Disziplinen, wie Westerndressur oder Geschicklichkeit, geprüft.

Mehr als 500 Besucher zog das Fest über die zwei Tage an. „Man sieht, dass es ein überregionales Fest geworden ist, viele Leute von außerhalb anzieht, aber gleichzeitig den Charakter eines Nachbarschaftsfestes besitzt“, so Birgit Koch. „Am Ende jedenfalls waren alle Essensbestände ausverkauft.“ Dabei gab es reichlich Country-Western-Musik zu hören.

16.000 Euro fürs Klettergerät

Stolz sind die Verantwortlichen der Farm auch auf das neu angeschaffte Spielgerät. Es handelt sich dabei um einen etwa zehn Meter langen Niedrig-Seilgarten. „Gerade in Zeiten, wo Kinder viel vor dem Computer hängen, möchten wir sie hier zu Bewegung animieren.“ Kinder können an dem Gerät ihre Motorik schulen, müssen sowohl an Stellen balancieren, anderswo wieder klettern. Etwa 16.000 Euro wurden für das Gerät aufgewendet, die sich aus Spenden vom Folk-Festival, der Siegfried-Schlicht-Stiftung und Firmen zusammensetzen.

Und schon bald gibt es das nächste Event auf der Abenteuerfarm. Am 7. Juli steigt an der Saarstraße das traditionelle Spielfest für Kinder.

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