Leseförderung mal anders

Bis tief in die Nacht lesen, um Mitternacht auf dem Schulgelände spazieren, in Klassenräumen übernachten – ist das nicht eigentlich verboten? Am Albert-Einstein-Gymnasium in Rumeln war das jetzt nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht: 126 Sechstklässler waren zur ersten Lesenacht eingeladen, um gemeinsam mit ihren Mitschülern und den Klassenlehrern zu erleben, wie viel Spaß Lesen machen kann.

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Bis tief in die Nacht lesen, um Mitternacht auf dem Schulgelände spazieren, in Klassenräumen übernachten – ist das nicht eigentlich verboten? Am Albert-Einstein-Gymnasium in Rumeln war das jetzt nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht: 126 Sechstklässler waren zur ersten Lesenacht eingeladen, um gemeinsam mit ihren Mitschülern und den Klassenlehrern zu erleben, wie viel Spaß Lesen machen kann.

Einen ganzen Abend wurde bis tief in die Nacht im Klassenraum vorgelesen, einige Kinder stellten ihre Lieblingsbücher vor, die Schüler konnten aber auch selbst Geschichten erfinden oder spannenden Krimis lauschen. „Am besten hat mir die Mitternachts-Rallye gefallen, das war so schön gruselig“, begeistert sich Finja Brinkmann aus der 6c. Bei dieser Rallye erlebten die Schüler ihr Schulgelände bei Mondschein mal ganz anders, außerdem galt es, kniffelige Aufgaben zu lesen und zu lösen. Bis ein Uhr nachts gab es noch die Möglichkeit, mit der Taschenlampe im selbst mitgebrachten Buch zu schmökern.

„Die Leseförderung liegt uns sehr am Herzen, daher wollten wir die Freude am Lesen mal auf eher ungewöhnliche Weise vermitteln“, erklärt Tanja Schiffer, Deutschlehrerin am Albert-Einstein-Gymnasium und Organisatorin der Lesenacht. Die kam sehr gut an. Beim gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen wurde nämlich schon nach dem Termin der nächsten Lesenacht gefragt.

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