Kinder und digitale Medien

Im Rahmen des Projektes „Familienhilfe sofort vor Ort“, das die Grafschafter Diakonie gGmbH - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers im Auftrag der Stadt in Rheinhausen anbietet, wurden im April rund 20 Eltern zum Thema Technik und Jugendliche beraten. Schon die Vorstellungsrunde geriet zur Diskussion, denn alle Eltern hatten ähnliche Erfahrungen gemacht: Fast jedes Kind und jeder Jugendliche nutzt Smartphones. Nicht alle Mütter oder Väter können allerdings einschätzen, ob es okay ist, wie der eigene Nachwuchs mit diesem mächtigen Kommunikationswerkzeug umgeht. So berichtet es Ali Babursah, der bei der Rheinhauser Diakonie im Bereich Jugendmigrationsdienst beschäftigt ist.

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Im Rahmen des Projektes „Familienhilfe sofort vor Ort“, das die Grafschafter Diakonie gGmbH - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers im Auftrag der Stadt in Rheinhausen anbietet, wurden im April rund 20 Eltern zum Thema Technik und Jugendliche beraten. Schon die Vorstellungsrunde geriet zur Diskussion, denn alle Eltern hatten ähnliche Erfahrungen gemacht: Fast jedes Kind und jeder Jugendliche nutzt Smartphones. Nicht alle Mütter oder Väter können allerdings einschätzen, ob es okay ist, wie der eigene Nachwuchs mit diesem mächtigen Kommunikationswerkzeug umgeht. So berichtet es Ali Babursah, der bei der Rheinhauser Diakonie im Bereich Jugendmigrationsdienst beschäftigt ist.

„In unseren Beratungen haben Eltern darüber immer geklagt. Deswegen haben wir sie zu einem Vortrag eingeladen, der ihnen erklärt, worauf sie achten müssen, wenn ihre Kinder sich mit Smartphone, Tablet oder Spielekonsole beschäftigen.“ Als Fachmann konnten die Veranstalter Cem Organ vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Duisburg für den Vortrag gewinnen.

Die Zuhörerschaft war schnell gefunden: „Wir hatten es leicht, interessierte Erziehungsberechtigte anzusprechen“, erklärt Nilüfer Yildirim vom Stadtteilladen Regenbogenhaus und Mitarbeiterin. Durch Beratungen und Lernförderung des Jugendmigrationsdienstes gibt es viele Kontakte. Wegen des guten Erfolges der ersten Testveranstaltung sollen künftig noch breiter eingeladen werden. Auch Jugendliche sollen dann mit in die Runde.

Diese Veranstaltungen sind laut Ali Babursah so wichtig, weil viele Kinder die digitalen Medien nutzen, ohne zu wissen, was eigentlich mit den Fotos, die sie posten, passiert, oder wie man sich bei Fällen von Cybermobbing verhält.

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