Verkehr

Kein wildes Lkw-Parken mehr an der L473n in Rheinhausen

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Die Zufahrt zur Fläche zwischen L473n und Bahnkörper in Duisburg-Friemersheim wurde jetzt von der Stadt verschlossen. Hier hatten in der Vergangenheit wild parkende Lkw immer wieder für Ärger gesorgt.

Die Zufahrt zur Fläche zwischen L473n und Bahnkörper in Duisburg-Friemersheim wurde jetzt von der Stadt verschlossen. Hier hatten in der Vergangenheit wild parkende Lkw immer wieder für Ärger gesorgt.

Foto: Klaus Mönnicks / Mönnicks

Duisburg-Rheinhausen.  Jahrelang parkten Lkw-Fahrer am Rand der L473 in Friemersheim. Nach Protesten über gefährliche Verkehrssituationen und Müll sperrte die Stadt ab.

Ein ewiges Ärgernis: Jahrelang parkten bis zu sechs Lkw-Fahrer auf der unbefestigten Fläche zwischen der L 473n und dem Bahnkörper in Friemersheim, um dort ihre Ruhezeiten einzuhalten. Dies scheint nun vorbei zu sein, berichtet die CDU.

Ehemals dicht bewachsen, war die Grünfläche in diesem Bereich während der Bahnhofsanierung von der Deutschen Bahn (DB) zur Baustelleneinrichtung gerodet und mit einer Aus- und Einfahrt versehen worden. Ein Areal, ideal zum Übernachten, wie Lkw-Fahrer aus aller Welt nach Abschluss der Sanierung feststellten.

Wieder eine Zufahrt für Lkw geschaffen

Das rief schon damals Rheinhausens CDU-Chef Klaus Mönnicks auf den Plan. Die Ausfahrten gefährdeten den Verkehr, außerdem hinterließen die Fahrer Müll und Unrat. Er beschloss, zu handeln. „Nach langen Recherchen bezüglich der Zuständigkeit“, wie Mönnicks inzwischen rekapituliert, habe Straßen NRW den Bereich daraufhin durch eine Leitplanke gesperrt. Das Problem schien gelöst.

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Ein Jahr später machte die Bahn alles wieder zunichte, wie Klaus Mönnicks schildert. Erneut wurde gerodet, jetzt am Ende der Leitplanke, und eine Zufahrt geschaffen, wieder für eine Baustelle.

Jetzt wurde die Fläche endgültig abgesperrt

Diese neue Zufahrt, „obwohl sehr schmal“, sei „bei den Rittern der Landstraße nicht unentdeckt geblieben“. Folge: Die Wirkung der Leitplanke war dahin, die Verhältnisse waren wie zuvor.

Klaus Mönnicks sprach Bezirksmanager Jürgen Konkol an, der nun für eine kompatible Lösung sorgte: Die neue Zufahrtsmöglichkeit wurde mit einem verschließbaren Einfahrtstor abgesperrt, so dass das wilde Lkw-Parken und seine Folgen für alle Zeiten unmöglich sind, die DB die Fläche aber bei Bedarf erneut als Baustelleneinrichtung nutzen kann. „Ende gut, alles gut“, freut sich Mönnicks.

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