Freizeit

Holland-Markt in der Alt-Homberger Fußgängerzone

Das Nachbarland Holland war zu Gast auf der Augustastraße. Mit Wurst von Karlie Keupink, aber auch mit Frikandel, Pommes oder Lakritz..

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Das Nachbarland Holland war zu Gast auf der Augustastraße. Mit Wurst von Karlie Keupink, aber auch mit Frikandel, Pommes oder Lakritz.. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Duisburg-Alt-Homberg.   Rund 1000 Besucher bummelten beim 5. Holland-Markt über die Augustastraße. Und erfreuten sich an den Spezialitäten und an der Blaskapelle.

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„Lekker, probeer mal“ war ein niederländischer Satz, der rund um den Bismarckplatz in Homberg oft zu hören war. Der Duft von Frikandeln, Fritjes, Poffertjes und Sirupwaffeln lag in der Luft. Der Homberger Werbering lud zum Holland-Markt ein. „Wir freuen uns, dass wir den Markt nun zum fünften Mal veranstalten können“, sagte Mario Mikesic, Vorsitzender des Werberings. Gemeinsam mit Vorstandsmitglied Axel Beck plante er den Markt.

Bereits Monate zuvor begann die Organisationsarbeit. Das Konzept ist bewährt: Die Veranstalter Henk und Yvonne ter Hennepe sind erfahrene Marktkenner. Seit 25 Jahren veranstalten sie den Holland-Markt und bringen das niederländische Lebensgefühl in verschiedene Städte. Die Idee: Das Ehepaar möchte die Menschen zusammenbringen, die deutsche und niederländische Kultur aufleben lassen. Aller Anfang war schwer: „Vor 25 Jahren sind wir erstmalig in Emsdetten mit zwölf Kaufleuten gestartet. Beim ersten Markt regnete es in Strömen. Aber wir haben weitergemacht“, erzählte Henk. Die Nachfrage wuchs: Inzwischen sind 32 niederländische Kaufleute mit dabei. Das Motto des Holland-Marktes? Einkaufen mit Herz.

Stoffe, Pflanzen und Klompen

An dem aufgebauten Boulevard schlenderten die Besucher an den Ständen vorbei. Hier gab es viel zu entdecken. Das Angebot war riesig: An 32 Ständen reichte das Sortiment von niederländischen Ess- und Trinkspezialitäten über farbenfrohe, in Kuhmotiven getauchte Klompen bis hin zu Stoffen und Pflanzen. Rund 1000 Besucher bestaunten die liebevoll dekorierten Stände. Bei Veranstalter Henk gab’s Süßes und Saures: Die Leute probierten holländisches weiches Rosinenbrot, Lakritz und Weingummis. „Die Deutschen schätzen nicht nur das Camping an Holland, sondern auch die Märkte und die Menschen“, weiß Henk. „Die Niederländer lieben die deutsche Kultur und reisen zum Beispiel gerne nach Berlin.“

Um den Käse ging es am Stand des Friese Kaashandels. Hier machte Besucherin Brigitte mit ihrem Mann Jasper Halt. „Mein Mann ist Niederländer. Wir kommen jedes Jahr hierher“, sagte Brigitte. Für Brigitte und Jasper ist der Marktbesuch wie Urlaub in den Niederlanden. Verkäufer Nijhuis packte den beiden einen acht Kilogramm schweren Gouda ein. Nyhuis freute sich über die netten Kunden: „Die Duisburger sind klasse“, fand er. „Wir sind aus Hengelo gut zwei Stunden gefahren. Wir sind sehr gerne hier.“

Die Geschäfte waren am Sonntag geöffnet

Highlight des Tages war der Auftritt der niederländischen Blaskapelle. Nach Musik und Genuss machten viele Besucher einen Abstecher in die zum Holland-Markt verkaufsoffenen angrenzen Läden. Die Ladenbesitzer, darunter die Bäckereien, bereiteten manches Spezial-Holland-Angebot vor. „Wir wollen auch Ladenpräsenz zeigen und deutlich machen, was Alt-Homberg zu bieten hat“, so Mario Mikesic und Axel Beck vom Werbering.

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