Glückwunsch zum Fünfzigsten

Die große Zahl „50“ schimmert in Rot und Gold auf der Bühne der Rheinhausen-Halle. 50 Jahre ist die Musikvereinigung Duisburg-West jetzt geworden und feierte diesen runden Geburtstag mit einem beeindruckenden Jubiläums-Konzert. Und die Musiker hatten sich richtig etwas einfallen lassen, um die 470 Zuschauer restlos zu begeistern. Nach kurzen Reden der Bezirksbürgermeisterin Astrid Hanske und des SPD-Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir, die die ehrenamtliche Arbeit dieses Hobby-Orchesters in den Vordergrund stellten, verzauberte der musikalische Leiter Thomas Sefzig mit seinen etwa 35 musikalischen Mitstreitern sein Publikum.

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Die große Zahl „50“ schimmert in Rot und Gold auf der Bühne der Rheinhausen-Halle. 50 Jahre ist die Musikvereinigung Duisburg-West jetzt geworden und feierte diesen runden Geburtstag mit einem beeindruckenden Jubiläums-Konzert. Und die Musiker hatten sich richtig etwas einfallen lassen, um die 470 Zuschauer restlos zu begeistern. Nach kurzen Reden der Bezirksbürgermeisterin Astrid Hanske und des SPD-Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir, die die ehrenamtliche Arbeit dieses Hobby-Orchesters in den Vordergrund stellten, verzauberte der musikalische Leiter Thomas Sefzig mit seinen etwa 35 musikalischen Mitstreitern sein Publikum.

„An den Liedern werden Sie auch unsere musikalische Entwicklung seit 1968 bis heute weg von klassischen Märschen hin zu moderner Pop-Musik und klassischen Titeln erkennen“, informierte der Dirigent die Zuhörer. Und los ging es mit „Anchors Aweigh“, einem Klassiker von Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Feder von Charles A. Zimmermann, der bei der US-Army so beliebt ist und oft ein Football-Spiel einläutet. Ein Medley „Selection from Mary Poppins“ folgte.

Medley mit deutschen Titeln

Beim Medley „Made in Germany“ mit Titeln wie „Verdamp lang her“ von BAP, bis „Verdammt, ich lieb dich“ von Matthias Reim erschienen auf der Video-Leinwand die Originalsingles dazu. Und ein Highlight war natürlich die eigene Produktion eines Videos zu dem Medley „TV-Abend“. Witzig war es, weil einige Orchestermitglieder zu der Melodie der Serie „Traumschiff“ mal eben in Seenot in einem Ruderboot auf dem Toeppersee zu sehen waren, oder eine Musikerin die Melodie zu „Das aktuelle Sport-Studio“ mit einem Tipp-Kick-Spiel veranschaulichte.

Thomas Sefzig erzählte noch die Geschichte der Musikvereinigung, dem ursprünglichen Zusammenschluss aus den Fanfarencops Grün-Weiß Rheinhausen und DSB Rumeln-Kaldenhausen im Jahr 1989. 1992 kam dann noch Schwarz-Weiß Rheinhausen dazu. Conny Schuricht war von 1980 bis 1992, also bis zur Fusion, noch bei dem Fanfarencoprs Schwarz-Weiß aktiv: „Ich spielte damals Fanfare und Horn. Wir übten nicht nach Noten, sondern nach einem speziellen Griffsystem“, sagt die 52-Jährige. Ganz stolz zeigt sie ihren Orden von Schwarz-Weiß, den man damals zur Corps-Uniform trug. „Es gibt leider nur keine Uniformen mehr. Einmal Schwarz-Weiß, immer Schwarz-Weiß.“

Im Foyer können die Zuschauer eine Ausstellung zur Geschichte der Musikvereinigung besichtigen, alte Fahnen von Schwarz-Weiß und Grün-Weiß hängen dort, manch eine Uniform, viele Presseartikel, ja sogar eine Single des DSB Rumeln-Kaldenhausen mit den Titeln „Fahrende Musikanten“ und „Spaniens Gitarren erklingen“, also von Cindy&Bert.

„Das haben wir mit Akribie zusammengetragen“, verrät Kassierer Karl Meier. Im zweiten Teil folgt das Highlight des Programms ein frisch einstudiertes Medley „Eightees Flashback“, richtig fetzig eingeleitet mit der Melodie von Michael Jackson’s „Thriller“ bis hin zu Bon Jovi’s Hit „You give love a bad name“. Als Zugabe gab es einem Lieder-Mix „The Ultimate Bee Gees“ von Lorenzo Bocci, in dem die Zuschauer gedanklich bei „Saturday Night Fever“ mittanzen konnten. Stehende Ovationen.

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