Gesellschaft

Freie Plätze in Rheinhausens Demenzcafé „Vergissmeinnicht“

Eugenie Czarnecki (l.) und ihr Team kümmern sich um die Besucher des Demenzcafé „Vergissmeinnicht“.  Foto:

Eugenie Czarnecki (l.) und ihr Team kümmern sich um die Besucher des Demenzcafé „Vergissmeinnicht“. Foto:

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg-Rheinhausen  Neue Gäste sind in den Räumen des Katholischen Bildungsforums an der Rheinhauser Händelstraße willkommen. Am 19. Juni startet ein Schnuppertag.

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. Wer ein gewisses Alter erreicht hat, kann nicht mehr immer alles mitmachen. Das spürt auch das Rheinhauser Demenzcafé „Vergissmeinnicht“. In der Gruppe, die immer wieder mittwochs zum netten Beisammensein bei Kaffee und Kuchen einlädt, bleibt so mancher Stuhl nach einer Weile leer, weil die Besucher vielleicht dauerhaft in ein Heim wechseln oder es aus anderen Gründen nicht mehr zum Treffen schaffen. Aktuell hat das Café deshalb wieder freie Plätze. Die ausgebildeten Ehrenamtler möchten ihr Angebot bei einem Schnuppertag mit frischen Waffeln mit Erdbeeren und Sahne vorstellen.

Wer das Café „Vergissmeinnicht“ noch nicht kennt, kann am morgigen Mittwoch, 19. Juni, von 14 bis 17 Uhr ganz unverbindlich in den Räumen des Katholischen Bildungsforums an der Händelstraße 16 vorbeischauen.

Der Fokus des Cafés ist, betroffene Familienmitglieder zu entlasten. Gedacht ist es für Menschen, die noch zuhause betreut werden und nicht in eine Tagespflege gehen. In der Regel sind es Angehörige, die an drei Stunden in der Woche von der Last der Pflege befreit werden können, um neue Kraft für die weitere Betreuung zu tanken.

Erinnerungen an den Sommer

Der Nachmittag beginnt immer mit einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen. Die Besucher haben in dieser Zeit Gelegenheit, sich kennen zu lernen. Anschließend folgt die sogenannte Aktivierungsstunde. Sie dauert zwei Stunden und umfasst aktuelle Themen.

Jetzt in den Sommermonaten geht es um Themen wie „in den Urlaub fahren“. Hier werden alte Erinnerungen an Reisen geweckt. Wenn die Teilnehmer mobil sind, wird auch gemeinsam durch die Umgebung spaziert. Mit Reimgeschichten, Bewegungsspielen, Liedern und kleinen Geschichten gestalten die Betreuer das Beisammensein. Es gibt spielerische Angebote wie Reisen in die Märchenwelt oder Gedächtnistraining in Form von Rätseln und Worterkennungsübungen. Gespielt wird natürlich auch. Beliebt sind Bingo und Mensch-Ärgere-Dich-nicht. Viele Erinnerungen kommen beim Gesang, deshalb gibt es im Demenzcafé regelmäßig Wunschkonzerte, um gemeinsam Volkslieder zu singen. Die Kosten von 15 Euro können mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

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