Die alte Grafschaft lebendig halten

Eines der erklärten Ziele des Freundeskreises Lebendige Grafschaft ist die Vermittlung von Wissen über die Geschichte der ehemaligen Grafschaft Moers und wie die Menschen in ihr früher gelebt haben. Das passiert zum Beispiel bei Führungen durch das Friemersheimer Lehrerhaus. Regelmäßig sind auch Schulklassen in dem historischen Gebäude zu Gast. Auch im vergangenen Jahr kamen wieder einige junge Menschen zum Schauunterricht, wie auf der Jahreshauptversammlung berichtet wurde. Dabei wird zum Beispiel den Grundschülern gezeigt, wie der Unterricht zu Kaisers Zeiten, also vor deutlich mehr als 100 Jahren, ablief – vor allem besonders streng. 16 Schulklassen mit mehr als 300 Schülern waren dabei.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Eines der erklärten Ziele des Freundeskreises Lebendige Grafschaft ist die Vermittlung von Wissen über die Geschichte der ehemaligen Grafschaft Moers und wie die Menschen in ihr früher gelebt haben. Das passiert zum Beispiel bei Führungen durch das Friemersheimer Lehrerhaus. Regelmäßig sind auch Schulklassen in dem historischen Gebäude zu Gast. Auch im vergangenen Jahr kamen wieder einige junge Menschen zum Schauunterricht, wie auf der Jahreshauptversammlung berichtet wurde. Dabei wird zum Beispiel den Grundschülern gezeigt, wie der Unterricht zu Kaisers Zeiten, also vor deutlich mehr als 100 Jahren, ablief – vor allem besonders streng. 16 Schulklassen mit mehr als 300 Schülern waren dabei.

Beständiges Forschen

Das war aber nur ein kleiner Teil der Aktionen, die der Verein im vergangenen Jahr veranstaltete. Neben beständigem Forschen an der Historie und der Vermittlung derselben, war der Freundeskreis auch bei vielen Veranstaltungen dabei. So zum Beispiel beim Jazz-Frühschoppen auf dem Schulhof oder bei der Pflanzenbörse. „Das Jahr lief ganz ordentlich, wie die Vorjahre auch“, freute sich der Freundeskreis-Vorsitzende Günter Pfeiffer. Der Verein sei gut aufgestellt.

Auch das Anfang 2017 auf dem Lehrerhaus errichtete Storchennest erfreute sich großer Beliebtheit bei allerlei Vögeln. So kamen unter anderem Fischreiher und Gänse zu Besuch, nur keine Störche. Warum das so ist, wissen die Vereinsmitglieder auch nicht. „Wir wollen schauen, ob wir noch etwas Nistmaterial in das Nest tun“, sagte Pfeiffer. Damit könnten die Störche möglicherweise besser zum Nisten angeregt werden, frei nach Motto des „gemachten Nestes.“

Auf der Jahreshauptversammlung gab es auch jede Menge Personalien zu klären. Dabei wurde Klaus Nitschke zum neuen Schatzmeister gewählt, hat er doch bereits seit über einem halben Jahr diese Aufgabe kommissarisch gemeistert. Vorgänger Karlheinz Jordaan hatte bereits Ende Juni 2017 aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten vorzeitig niedergelegt. Doris Ricken wurde inzwischen zum 21. Mal in ihrem Amt als Kulturreferentin bestätigt, das sie als Gründungsmitglied seit Bestehen des Vereins bekleidet. Zusammengelegt wurden die Posten der Pressereferentin und der Protokollführerin. Beide Aufgaben wurden und werden zukünftig von Brigitte Baß ausgeführt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben