Das Lernziel lautet Engagement

Im Rahmen der Projektwoche Lebenswelten haben sich 145 Schüler der Sekundarschule Rheinhausen an vier Projekttagen mit Kunst, Musik und Tanz, Handwerk, Kochen und Sport in ihrer unmittelbaren Umgebung beschäftigt. Treffpunkt war das Hochemmericher Jugendzentrum St. Peter.

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Im Rahmen der Projektwoche Lebenswelten haben sich 145 Schüler der Sekundarschule Rheinhausen an vier Projekttagen mit Kunst, Musik und Tanz, Handwerk, Kochen und Sport in ihrer unmittelbaren Umgebung beschäftigt. Treffpunkt war das Hochemmericher Jugendzentrum St. Peter.

Die Mitarbeiterinnen der Duisburger Werkkiste boten jeden Tag sieben verschiedene Projekte an, die im Vorfeld mit der Schule abgestimmt und durch die Schüler ausgewählt wurden. Da entstanden etwa lebensgroße Holz-Skulpturen, Lieder wurden vertont und Choreographien eingeübt und vorgestellt. Auch für ausreichend Bewegung war gesorgt, etwa durch das Spiele-Mobil des BDKJ. Selbstgemachte Müsliriegel und ein gesundes Mittagessen sorgten zwischendurch für genug Energie. Die Projekttage in der 5. Klasse dienen der Vorbereitung für die wöchentlichen Trainings, die ab der 6. Klasse für alle Schüler stattfinden.

Beginn der Berufsvorbereitung

„Lebenswelten aktiv gestalten“ ist ein vom Bildungszentrum des Handels Recklinghausen als Projektträger umgesetztes und vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, der RAG-Stiftung sowie der Stiftung Mercator finanziertes Projekt zur Förderung der sozialen und persönlichen Kompetenzen von Schülern der 5. und 6. Klasse. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der kulturellen Bildung. Ziel ist es, dass sich die Schüler bereits in der Orientierungsstufe für ihre Lebenswelt engagieren, um so ein Verantwortungsbewusstsein für sich und ihr Umfeld zu entwickeln. Die Schüler sollen sich als Teil eines Schaffensprozesses erfahren und persönlich daran wachsen, heißt es in der Projektbeschreibung. Insgesamt 19 Schulen aus zwölf Städten der Kohlerückzugsregion nehmen daran teil.

Das Projekt „Lebenswelten aktiv gestalten“ versteht sich als Beginn einer Berufsvorbereitungskette in der Sekundarstufe I. Bei den jungen Leuten, die im vergangenen Jahr am Pilotprojekt teilnahmen, wurden bereits während der Aktionen erste Verbesserungen ihres Sozialverhaltens festgestellt. Die besondere Berücksichtigung der kulturellen Bildung wird vom Bildungszentrum des Handels vorangetrieben. Finanzielle Unterstützung leisten hier das Land und der Europäische Sozialfonds.

Weitere Informationen zum Projekt „Lebenswelten aktiv gestalten“ stehen im Internet unter www.lebenswelten-aktiv-gestalten.de. Auskunft gibt Dorothee Kuckhoff: 02361/40352 22, E-Mail an: kuckhoff@bzdh.de

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