Bundesfreiwilligendienst

Bufdis engagieren sich trotz Corona-Krise in Rheinhausen

Lesedauer: 2 Minuten
Sharon Özdemir und Pascal Häweling meistern ihren Bundesfreiwilligendienst in Rheinhausen trotz der Corona-Krise.

Sharon Özdemir und Pascal Häweling meistern ihren Bundesfreiwilligendienst in Rheinhausen trotz der Corona-Krise.

Foto: Friedenskirche Rheinhausen

Duisburg-Rheinhausen.  Im Bereich der Friedenskirche unterstützen Sharon Özdemir und Pascal Häweling die Kinder- und Jugendarbeit. Sie produzieren Videos für Youtube.

Soziales Engagement trotz Corona-Krise: Für Sharon Özdemir und Pascal Häweling startete der Bundesfreiwilligendienst im Bereich der Friedenskirche Rheinhausen im September 2020 unter erschwerten Bedingungen. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln machten sie aber doch einiges möglich - etwa die Begleitung der Schulkinderbetreuung oder das Senioren-Kaffee in der Kirche.

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Sie wirkten auch mit in der Kindergartenarbeit und im Bereich Jugendarbeit der Offenen Türe im Jugendzentrum „AREA 51“ der Evangelischen Emmauskirchengemeinde. Mit dem Lockdown seit Dezember konnten die beiden ihre Arbeit allerdings in dieser Form nicht fortsetzen.

„Wir haben uns zusammengesetzt und alternative Angebote erarbeitet. Erste Online-Angebote, etwa Gottesdienste, gibt es schon seit Beginn des letzten Jahres. Dies wollten wir auch in anderen Bereichen umsetzen“, erklärt Björn Schüppen, Presbyter der Kirchengemeinde und Praxisanleiter der jungen Leute. „Hier zeigte sich nun die volle Kreativität unserer beiden Freiwilligen und als erstes wurde in der Weihnachtszeit ein tolles Video zum Krippenspiel gedreht. Schnell wurde klar, das macht Spaß und wird gut angenommen!“

Freiwilligendienst in Rheinhausen: Kreativität, Tanz und Bewegung

Die Schulkinderbetreuungsgruppe, bestehend aus pädagogischen Kräften und den „Bufdis“, dreht seither dreimal die Woche ein Video für die Kinder aus den Bereichen Kreativität, Tanz und Bewegung.

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„Mit diesen pädagogischen Angeboten wollen wir die Kinder dabei unterstützen, ihre motorischen und kreativen Fähigkeiten, etwa beim Basteln, auszubauen und natürlich viel Spaß zu haben“, erklärt Michael Lämmer, ehrenamtlicher Jugendleiter des Jugendzentrums. „Die Videos helfen auch, den Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen zu erhalten und Ablenkung in ihren Corona-Alltag zu bringen.“

Videos für Youtube: drehen, schneiden, nacharbeiten

Der hohe Aufwand mit Videos vorbereiten, drehen, schneiden und nacharbeiten lohnt sich. „Es sind sehr schöne Aktionen und Filme entstanden“, freut sich Schüppen. Darüber hinaus haben Özdemir und Häweling die Corona-Zeit genutzt, das Area 51 ansprechender zu gestalten. So wurde gemalt und gepinselt, eine Fotowand erstellt, neue Deko und Beleuchtung angebracht. „Alles in allem haben uns die beiden gezeigt, dass man sich in diesen Zeiten nicht hängen lassen muss und auch viel Positives erreichen kann“, freut sich Schüppen.

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