Blindgänger

Bombe in Rumeln-Kaldenhausen war um 22.21 Uhr entschärft

Am frühen Mittwochabend ist in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen eine Bombe entdeckt worden. Sie konnte erfolgreich entschärft werden.  

Am frühen Mittwochabend ist in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen eine Bombe entdeckt worden. Sie konnte erfolgreich entschärft werden.  

Foto: Stadt Duisburg

Duisburg.  Sprengmeister Mike Wehner hat am Mittwochabend in Duisburg eine Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft. Um 22.21 Uhr gab die Stadt Entwarnung.

Bei Bauarbeiten an der Ulmenstraße im Duisburger Stadtteil Rumeln-Kaldenhausen wurde am frühen Mittwochabend eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder gefunden. Die Entschärfung startete um 21.42 Uhr. Um 22.21 Uhr konnte die Stadt Duisburg Entwarnung geben: Sprengmeister Mike Wehner und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst haben den Blindgänger erfolgreich entschärft. Die Sperren rund um die Fundstelle und den Evakuierungsbereich sind aufgehoben. Im betroffenen Bereich haben auch die Sirenen nach der Entschärfung Entwarnung gegeben.

Zuvor gab es Verzögerungen bei den Evakuierungsmaßnahmen. „Es wurden insgesamt 17 Krankentransporte durchgeführt“, erklärte Stadtsprecher Falko Firlus.

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In der Evakuierungszone (Umkreis von 250 Meter um den Fundort) waren 884 Personen betroffen, in der Sicherheitszone (500 Meter um den Fundort) leben 1662 Menschen. Die Bewohner waren aufgefordert, „sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnungen sollten in jedem Fall geschlossen sein.“ Die Stadt hat die Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums als Aufenthaltsort zur Verfügung gestellt, während der Sprengung befanden sich dort 88 Personen. Die Feuerwehr informierte zuvor vor Ort über Lautsprecher.

Ein Aufenthalt im Freien war in der Sicherheitszone seit 20 Uhr nicht mehr gestattet. Insgesamt waren 40 Kräfte des Bürger- und Ordnungsamtes im Einsatz. Hinzu kamen 50 Kräfte der Feuerwehr, 30 Kräfte von Hilfsorganisationen sowie zehn Polizeibeamte.

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