Stadtentwicklung

Baugenehmigung für Millionenprojekt „Schacht Gerdt“ ist da

Das Schachtgelände ist seit der Stilllegung 1966 überwiegend verwaist.

Das Schachtgelände ist seit der Stilllegung 1966 überwiegend verwaist.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE Foto Services

Baerl.   Das Duisburger Bauamt die Genehmigung für den Umbau des früheren Schachts Gerdt genehmigt. Projektentwickler investiert 15 Millionen Euro.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auf dem Gelände des ehemaligen Schachts Gerdt an der Rheindeichstraße können schon bald die Bagger rollen: Das zuständige Bauamt hat laut Aussage der CDU-Ratsfraktion die Baugenehmigung für ein rund 15 Millionen Euro teures Bauprojekt erteilt. Die denkmalgeschützte, ehemalige Schachtanlage wollen die Eigentümer und Investoren in ein Geschäfts-, Kultur- und Veranstaltungszentrum umbauen.

Klaus Radny, Sprecher der CDU-Fraktion in der Homberger Bezirksvertretung lobt: „Ohne den Einsatz von Wirtschafts- und Planungsdezernent Andree Haack wäre die erfreuliche Genehmigung kaum denkbar.“ Haack stellte klar, dass jetzt erst einmal „ein überzeugendes, stimmiges Gesamtkonzept mit Pfiff“ für das Projekt erstellt werden muss. Für dieses Konzept wurde ein Planungsbüro aus Köln gewonnen.

Hotelneubau und ein Bergbaumuseum sollen entstehen

Die Moerser Eigentümer Ingo und Christian Breznikar wollen die denkmalgeschützten Gebäude, die seit der Stilllegung des Schachtes 1966 weitgehend leer stehen, als Kultur- und Veranstaltungszentrum mit gewerblichen Büros nutzen. Im großen, ehemaligen Waschkauengebäude wollen die beiden Vortrags- und Seminarräume und Büroflächen unterbringen. Das Duo hält auch an dem Plan fest, Versammlungsräume für Parteien, Vereine und Bürgerinitiativen anzubieten, die es im Bezirk nicht ausreichend gebe. Im Außenbereich sind ein Hotel und ein Restaurant vorgesehen. Im Gebäude der früheren Waschkaue soll ein Bergbaumuseum realisiert werden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben