Stadtentwicklung

Bagger für das Hochheider Fachmarktzentrum können rollen

Politiker und Stadtbedienstete rahmen Investor Dr. Hans Nühlen (3.v.l.) und Oberbürgermeister Sören Link (mit Baugenehmigung) ein. Auf dem Gelände in Hochheide sollen ein Supermarkt, ein Discounter und ein Drogeriemarkt entstehen.

Politiker und Stadtbedienstete rahmen Investor Dr. Hans Nühlen (3.v.l.) und Oberbürgermeister Sören Link (mit Baugenehmigung) ein. Auf dem Gelände in Hochheide sollen ein Supermarkt, ein Discounter und ein Drogeriemarkt entstehen.

Foto: Ute Gabriel

Duisburg-Hochheide.   Oberbürgermeister Sören Link und der zuständige Dezernent Carsten Tum übergaben jetzt offiziell die Baugenehmigung für das Projekt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Was lange währt, wird endlich gut: Gestern übergaben Oberbürgermeister Sören Link und Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum die Baugenehmigung für das neue Fachmarktzentrum in Hochheide an den Investor Dr. Hans Nühlen. Damit rückt das Projekt, mit welchem sich die Politik und der Investor seit fast sechs Jahren beschäftigen, in greifbare Nähe.

In der Vergangenheit war es immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Anfang 2015 war noch die Rede davon, dass die Eröffnung Ende 2016 sein soll. Auch aus diesem Grund steht Investor Nühlen quasi Gewehr bei Fuß und sagt: „Ende des Monats werden die Verträge unterzeichnet. Der Abriss kann dann Anfang Februar begonnen werden.“ Die Verträge seien bereits im Vorfeld ausgehandelt worden. Der Abriss werde etwa neun bis zwölf Wochen in Anspruch nehmen. Danach wird gebaut. Fertig sein soll das Fachmarktzentrum im Januar 2018.

Einweihung im Januar 2018

„Ich freue mich, dieses Zentrum nach Durchführung und Abschluss des Bebauungsplanverfahrens mit seinen Problemen und Verzögerungen und dem sich angeschlossenen, nicht minder umfangreichen Baugenehmigungsverfahren nun endlich realisieren zu können“, so Nühlen. Es soll nicht nur ein Nahversorgungszentrum mit attraktiven Geschäften werden, sondern auch eine Möglichkeit der Begegnung und eine Anlaufstelle für Menschen aus dem Stadtteil bieten.

„Hier in Hochheide wird Stadtentwicklung sichtbar“, sagte Oberbürgermeister Link. Nur wenige Meter weiter würden in absehbarer Zeit die Weißen Riesen fallen, wozu auch das Land einen Beitrag mit 20 Millionen Euro leiste. Dazu entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Marktschule ein Facharztzentrum. So eine Gesamt-Aufwertung eines Stadtteils funktioniere nur, wenn auch private Investoren dabei sind.

„Ich kann Herrn Nühlen nur danken, dass er hier viel Geld in die Hand genommen hat und sich auch nicht bei den ersten Kleinigkeiten hat vom Weg abbringen lassen“, so Link. Dem pflichtete auch Carsten Tum bei, der Nühlen für seine Geduld dankte. Denn bei so einem großen Projekt gebe es schon alleine durch die vielen Grundstücksteile vieles im Genehmigungsverfahren zu berücksichtigen. Das gesamte Gelände umfasst 1,3 Hektar. „Wir bauen hier ja schließlich keine Garage“, so Tum.

Freude über privaten Investor

Auch beim Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir, selbst Homberger, war die Freude groß: „Der Politik wird immer vorgeworfen, dass sie nichts für die Bezirke tue. Aber hier in Hochheide sieht man, wie klug sich die Politik sehr wohl für die Bezirke engagiert und beispielsweise private Investoren gewinnt.“

Wie berichtet sollen auf dem Grundstück zwischen Moerser und Rheinpreußenstraße Filialen des Vollsortimenters Edeka (2200 Quadratmeter Verkaufsfläche), des Discountmarkts Aldi-Süd (1100 Quadratmeter) sowie des Drogeriemarktes dm (700 Quadratmeter) entstehen. Davor sind 167 Parkplätze, teils unter Bäumen, geplant.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben