Duisburg-Rheinhausen. 20 000 Aleviten leben in Duisburg. Wie und wo beten sie? Wir waren zu Gast im Cem-Haus in Rheinhausen. Hier verneigen sich alle vor dem „Dede“.

Eine der ältesten und größten alevitischen Gemeinden Deutschlands hat ihren Sitz im Duisburger Westen. 1988 gründeten ehemalige türkische Gastarbeiter die „Alevitische Gemeinde Duisburg“, zu der heute 450 Familien aus 23 Städten gehören. Geschätzte 20 000 Aleviten wohnen in Duisburg. Aber wie und wo sie ihren Glauben leben, darüber ist nur wenig bekannt. „Natürlich, Sie dürfen sich das sehr gerne anschauen“, sagt Zeki Çakır, als wir ihn fragen, ob auch Fremde ins Gebetshaus an der Rheinhauser Friedrich-Alfred Straße 182 kommen dürfen.