Rutsch-Spektakel

Weltrekordversuch beim großen Rutsch-Spektakel in Duisburg

Eine Riesengaudi verspricht das große Rutschen am Wochenende in der City.

Eine Riesengaudi verspricht das große Rutschen am Wochenende in der City.

Duisburg.  3500 Starter wagen sich am 1. und 2. September auf dem König-Heinrich-Platz auf Europas größte mobile Wasserrutsche. Was man wissen muss.

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Sie soll Europas größte mobile Wasserrutsche sein. Am 1. und 2. September sausen 3500 Starter auf dem König-Heinrich-Platz auf einer Länge von bis zu 150 Metern durch die City. Dazu wird erst Duisburgs und dann Deutschlands schnellster Slider gesucht. Einen Weltrekordversuch gibt es auch. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das große Spektakel, das ursprünglich bereits am 25. und 26. August stattfinden sollte, wegen einer Unwetterwarnung für dieses Wochenende aber um eine Woche nach hinten verschoben wurde.

Gibt es noch Rutschtickets?

Eigentlich nicht. Die kostenlosen Startplätze für jeweils zwei Stunden Rutschspaß waren rasend schnell vergriffen: 3000 laut Veranstalter City Slide bereits in den ersten zwölf Stunden. 500 zusätzliche Tickets wurden bis vergangenen Montag vergeben. Aber: Es könnte sein, dass Karten storniert und dann kurzfristig auf city-slide.com freigeschaltet werden oder Ticketinhaber nicht kommen. Wer unbedingt rutschen will, kann sein Glück deshalb auch vor Ort versuchen.

Wann wird gerutscht?

Einfach nur aus Spaß am Samstag von 12 bis 14, 15 bis 17 und 17 bis 19 Uhr sowie am Sonntag von 12 bis 14 und 15 bis 17 Uhr – übrigens auch bei Regen. Auf den Tickets stehen die persönlichen Zeiten. Am besten 30 Minuten vorher da sein. Laut Veranstalter schafft man es, in zwei Stunden sechs bis zehn Mal zu rutschen. Wichtiger Hinweis: Angsthasen sollten es lieber lassen. Die ersten zwei bis drei Sekunden nach dem Start geht’s im freien Fall eine Rampe herunter. Außerdem werden die Teilnehmer je nach Gewicht auf der Strecke bis zu 60 km/h schnell. Und: Aus Sicherheitsgründen müssen die Starter mindestens acht Jahre alt und 1,20 Meter groß sein sowie einen normierten Rutschring mit einem Durchmesser zwischen 80 und 120 Zentimeter ohne Ausfransungen und Hartplastik haben. Den kann man selber mitbringen, aber auch vor Ort für 8 Euro kaufen.

Was hat es mit dem Weltrekordversuch auf sich?

Zunächst einmal wird am Samstag von 14 bis 15 Uhr mit einer Zeitmessanlage Duisburgs schnellster Slider auf 100 Metern ermittelt. Im Vorfeld hat der Veranstalter aus 600 Bewerbern zehn Starter ausgesucht. Auf halber Strecke wird eine Videoleinwand stehen, auf der die Zeiten für die Zuschauer angezeigt werden. Der Sieger erhält vom Sponsor Schauinslandreisen einen Reisegutschein von 200 Euro und qualifiziert sich gleichzeitig für das Deutschland-Finale, das einen Tag später, am Sonntag zwischen 14 und 15 Uhr, ebenfalls in Duisburg ausgetragen wird. Dann tritt er gegen die Gewinner der zurückliegenden Rutsch-Events aus neun Städten an und kämpft um einen Reisegutschein von 2000 Euro. Gleichzeitig soll der Weltrekord geknackt werden. Der liegt aktuell bei 9,33 Sekunden auf 100 Metern – aufgestellt im März 2013 von einem australischen Radiomoderator in Brisbane. Das Rekordinstitut für Deutschland schickt extra einen Vertreter nach Duisburg, damit alles mit rechten Dingen zugeht.

Worauf dürfen sich die Besucher außerdem freuen?

Zum Rutsch-Event gibt es sommerliche Musik, eine Beach-Bar, Kinderschminken, Basteln und Riesenseifenblasen für die Kleinen sowie ein so genanntes Walking-Water-Ball-Field: Wer Lust hat, kann dabei in einem großen durchsichtigen Ball übers Wasser laufen.

Wann wird die Rutsche aufgebaut?

Am Freitag, 31. September, um 8 Uhr rücken zwei bis drei 40-Tonner an. Allein die Rampe mit 65 Stufen ist 15 Meter hoch, 25 Meter breit und wiegt 2,5 Tonnen. Außerdem gibt es sechs Slidestücke, jeweils 6,50 Meter breit und 250 Kilo schwer, sowie einen Pool am Ende der Bahn. 50 Mitarbeiter sind vor Ort, um alles genau zu positionieren. Der Aufbau soll zwölf Stunden dauern.

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