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Weinmarkt am Portsmouthplatz abgesagt: Das sind die Gründe

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Kein Weingenuss am Portsmouthplatz: Der zehntägige Weinmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz ist kurzfristig abgesagt. (Symbolbild)

Kein Weingenuss am Portsmouthplatz: Der zehntägige Weinmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz ist kurzfristig abgesagt. (Symbolbild)

Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der zehntägige Weinmarkt auf dem Portsmouthplatz ist abgesagt. Erst wenige Stunden vor dem geplanten Aufbau kam das Veto der Stadt Duisburg.

Der zehntägige Weinmarkt auf dem Portsmouthplatz in Duisburg ist kurzfristig abgesagt. Grund dafür ist die steigende Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg und dem Land NRW. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit greift in Duisburg ab Samstag die Inzidenzstufe 1, in der Spezialmärkte, unter die der Weinmarkt laut Einschätzung der Behörden fällt, bis zum 27. August laut Corona-Schutzverordnung des Landes NRW nicht stattfinden dürfen.

„Keine 24 Stunden vor dem Aufbau haben wir die Absage bekommen“, sagt Veranstalter Stephan Nieke. Eigentlich hätte das Event am Freitag, 30. Juli, starten sollen. Fünf Winzer aus den besten Weinregionen Deutschlands hätten für zehn Tage ihre Weine, Sekte und Traubensäfte zum Probieren und Genießen angeboten. Zu den Weinerzeugnissen hätte es Imbisse mit typischen Köstlichkeiten aus Weinregionen – wie Flamm-, Zwiebelkuchen oder Schmalzbrote – geben sollen.

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Weinmarkt auf dem Portsmouthplatz: Änderung des Konzepts abgelehnt

Bis zu 480 Gäste hätten auf Sitzgarnituren und an Stehtischen bedient werden sollen. Selbst ein Zutrittskonzept nur für Genesene, Geimpfte oder Getestete sei von der Stadt abgelehnt worden, zeigt sich Stephan Nieke enttäuscht. Für die Durchführung des Weinmarktes sei die Joseph Nieke UG in Vorkasse gegangen.

Auf Weingenuss müssen Duisburger und Duisburgerinnen in diesem Jahr auch auf dem Weinfest in der Innenstadt verzichten. Die beliebte Veranstaltung mit 54 Winzern aus fast allen deutschen Anbaugebieten war eigentlich für den 5. bis 8. August geplant. Nach Angaben des Veranstalters Duisburg Kontor hätten die Verantwortlichen die Entscheidung nach Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt getroffen. Dabei war wohl entscheidend, dass die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW Volksfeste frühestens ab dem 27. August zulässt.

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