Kommentar

Warum die Ruhr Games Werbung für Olympia im Revier waren

Redakteur Thomas Richter kommentiert die Begeisterung um die Ruhr Games.

Redakteur Thomas Richter kommentiert die Begeisterung um die Ruhr Games.

Foto: WAZ FotoPool

Duisburg.  Die Ruhr Games haben in Duisburg einen neuen Besucherrekord erreicht. Wieso die Veranstaltung ein gutes Signal für Olympia im Revier sein kann.

Die Ruhr Games in Duisburg ließen erahnen, wie gut sich Olympische Spiele im Ruhrgebiet anfühlen könnten. Für die Aktiven. Und für die Besucher. Nicht die Sportjugend aus der ganzen Welt, aber immerhin vom halben Kontinent traf sich an vier begeisternden Tagen in unserer Stadt. Fast alle strahlten vor Begeisterung über den ungewöhnlichen Austragungsort und die blendende Publikumsresonanz.

Der Landschaftspark Nord als zentraler Spielort war die Herzkammer der Veranstaltung. Und die zog so viele Leute an, dass der bisherige Besucherrekord der Ruhr Games locker geknackt wurde. Wer nicht da war, sollte sich ärgern.

Sport hat mehr als Fußball zu bieten

Der geneigte Zuschauer konnte die kunterbunte Vielfalt der Disziplinen vor Ort hautnah miterleben, staunen über Tänzer, Judoka oder Stabhochspringer. Doch diese Talente verdienen auch im Alltag Beachtung – und finanzielle Unterstützung. Die Ruhr Games waren beste Werbung dafür, dass Sport-Deutschland eben nicht nur aus Fußball besteht. Diese Botschaft muss jetzt nur noch zwingend bei allen Sponsoren ankommen.

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