Tarifkonflikt

Warnstreik der angestellten Lehrer am Donnerstag in Duisburg

Seit vielen Jahren fordern die angestellten Lehrer eine Gleichstellung mit ihren verbeamteten Kollegen. Das Bild entstand bei einer Kundgebung in Duisburg im Mai 2010.

Seit vielen Jahren fordern die angestellten Lehrer eine Gleichstellung mit ihren verbeamteten Kollegen. Das Bild entstand bei einer Kundgebung in Duisburg im Mai 2010.

Foto: Kerstin Bögeholz

Die GEW ruft die angestellten Lehrer in Duisburg zum Warnstreik auf. GEW-Landesvorsitzende spricht bei der Kundgebung in Rheinhausen.

Der Duisburger Stadtverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) ruft die tarifbeschäftigten Lehrkräfte für den kommenden Donnerstag, 14. Februar, zu einem Warnstreik auf. Damit wollen die angestellten Pädagogen ihren Forderungen in der aktuellen Tarifrunde Nachdruck verleihen.

Ein Streiklokal richtet die GEW ab 9.30 Uhr an der Sekundarschule Rheinhausen am Körnerplatz 2 ein. Dort besteht beim Streikfrühstück auch die Gelegenheit, sich in die Streiklisten einzutragen. Dort beginnt um 11.30 Uhr eine Kundgebung, zu der als Gastrednerin die NRW-Landesvorsitzende der GEW, Dorothea Schäfer, erwartet wird.

Erneut kämpfen die angestellten Lehrer in den Tarifverhandlungen um die Gleichstellung mit ihren verbeamteten Kollegen und die Schließung der Gehaltslücke. Sie fordern für eine zwölfmonatige Laufzeit des neuen Tarifvertrags sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro. Darüber hinaus will die GEW für die Angestellten weitere Verbesserungen erreichen durch eine stufengleiche Höhergruppierung nach Beförderungen. Schon bei der Eingruppierung sollen angestellte Lehrer durch Veränderung in den Entgeltgruppen der Entlohnung in den Besoldungsgruppen der Beamten gleichgestellt werden.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Duisburg

Leserkommentare (1) Kommentar schreiben