Logistik

Walsum: Weiteres Unternehmen zeigt Interesse an Logport VI

In Duisburg-Walsum entsteht derzeit Logport VI. Mit DSV ist bereits ein Unternehmen für den Logistikstandort gefunden, bald könnte ein zweites folgen.

In Duisburg-Walsum entsteht derzeit Logport VI. Mit DSV ist bereits ein Unternehmen für den Logistikstandort gefunden, bald könnte ein zweites folgen.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Duisburg-Walsum.  Der Duisburger Hafen verhandelt derzeit mit einem weiteren Unternehmen, das sich am Logistikort Logport VI in Walsum niederlassen könnte.

Der Duisburger Hafen kann möglicherweise bald ein weiteres Unternehmen benennen, das sich auf der Logistikfläche Logport VI in Walsum niederlässt. Das sagte Hafenchef Erich Staake am Rande eines Termins, der die Regulierung der Lkw-Verkehre betraf. Damit wäre nach DSV ein zweiter Partner für das sich noch in der Entstehung befindende Logport-Gelände gefunden.

Wie DSV wäre es ein absoluter „Big Player“ in der Branche, so Staake, ein Unternehmen, von dem das Ansehen des Standorts Duisburg national wie international profitieren würde. Mehr will er aktuell aber nicht verraten, denn: „Es ist noch nichts in trockenen Tüchern.“ Staake hofft, dass im Laufe des Septembers eine Entscheidung fällt, sagt aber auch: „Solche Verhandlungen sind immer hart.“

Ansiedlung von DSV in Duisburg-Walsum stößt auch auf Kritik

DSV war im Januar die erste Firma, die Duisport für das Gelände der ehemaligen Papierfabrik gewinnen konnte. Der Logistikkonzern will dort in Kürze mit dem Bau seiner Lagerhallen beginnen. Nach leichten Verzögerungen rechnet man derzeit damit, im Sommer des kommenden Jahres fertig zu sein.

In Walsum stößt die Ansiedlung von DSV auch auf Kritik, weil sie bereits vor Fertigstellung der geplanten Umgehungsstraße erfolgt. Anwohner befürchten zusätzliche Belastung durch Lkw, die dann zunächst noch durch Wohngebiete fahren müssen. DSV unternahm kürzlich einen Versuch, die Walsumer zu beruhigen: Demnach wird der Standort erst nach und nach auf den vollen Betrieb hochgefahren und ungefähr dann auf voller Leistungsfähigkeit sein, wenn auch die Straße fertig ist – nach jetziger Planung 2024.

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