Gericht

Verhandlung gegen Henryk Broder in Duisburg ausgesetzt

Autor und Journalist Henryk M. Broder, links, mit seinem Rechtsanwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel beim ersten Prozessanlauf im Mai.

Autor und Journalist Henryk M. Broder, links, mit seinem Rechtsanwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel beim ersten Prozessanlauf im Mai.

Foto: Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.  Der für 16. September geplante Neustart im Duisburger Beleidigungsprozess gegen Henryk Broder muss verschoben werden. Eine Zeugin ist verhindert.

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Mit Spannung war für kommenden Montag (16. September) die zweite Auflage im Strafprozess gegen Henryk M. Broder erwartet worden. Doch da eine wichtige Zeugin verhindert ist, wurde der Termin vor dem Amtsgericht am König-Heinrich-Platz aufgehoben. Ein neuer steht noch nicht fest.

Broder (72) soll 2016 die Duisburger Religionswissenschaftlerin Lamya Kaddor mit den Worten „die hat einen an der Klatsche“ beleidigt haben. Dafür sollte der 72-Jährige 2000 Euro Strafe zahlen. Broder legte dagegen Einspruch ein.

Bereits im Mai hatte das Amtsgericht den Fall entscheiden wollen. Doch die Staatsanwalt konnte die Frage nach einem Beweis dafür, dass Broder die in einem Zeitungsinterview zitierte Äußerung tatsächlich getan habe, nicht beantworten. Die Richterin hatte das Verfahren daraufhin ausgesetzt.

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