Streik

Verdi: Warnstreik der Mitarbeiter im Wasserschifffahrtsamt

Die Schleuse Meiderich wird bedient, alle anderen Beschäftigten der Wasserschifffahrt und -verwaltung hat Verdi in Duisburg für Dienstag zum Warnstreik aufgerufen.

Die Schleuse Meiderich wird bedient, alle anderen Beschäftigten der Wasserschifffahrt und -verwaltung hat Verdi in Duisburg für Dienstag zum Warnstreik aufgerufen.

Foto: Hans Blossey

Duisburg.  Die Schleuse in Duisburg wird Dienstag bedient, alle anderen Beschäftigten der Wasserschifffahrtsverwaltung hat Verdi zum Warnstreik aufgerufen.

Zu einem ganztägigen Warnstreik ruft die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigen in der Wasserstraßen- und Wasserschifffahrtsverwaltung in Duisburg für Dienstag auf. Nur der Schleusenbetrieb sei von der Arbeitsniederlegung nicht betroffen.

Die Wasserstraßen- und Wasserschifffahrtsämter unterhalten die Bundeswasserstraßen und gewährleisten den Betrieb der dazu gehörigen Anlagen wie Wehre, Schleusen oder Brücken. Somit würden sie den reibungslos fließenden und damit wirtschaftlichen Schiffsverkehr in ganz Deutschland gewährleisten, betont Verdi in einer Pressemitteilung.

Verdi klagt, dass die Arbeitgeber in der Tarifauseinandersetzung kein Angebot gemacht haben

„Die Verärgerung der Beschäftigten über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen ist sehr groß“, sagt Dirk Walter, Verdi-Gewerkschaftssekretär Bund/Länder. Die Arbeitgeber hätten in den Verhandlungsrunden kein Angebot unterbreitet. Die Laufzeit des letzten Tarifabschlusses wurde bis zum 31. August 2020 vereinbart. Seither erhalten die Beschäftigten weder eine Gehaltssteigerung noch den entstehenden Inflationsausgleich.

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„Auch die Beschäftigten in der Wasserstraßen-/Wasserschifffahrtsverwaltung haben gerade in der Corona-Pandemie die Mobilität auf den Wasserstraßen gewährleistet und damit dazu beigetragen, dass die Lieferketten und damit die Produktionen der vom Schiffsverkehr abhängigen Unternehmen nicht weiter eingebrochen sind“, so Dirk Walter.

Die Gewerkschaft fordert in der aktuellen Tarifrunde eine Erhöhung der Tabellenentgelte in Höhe von 4,8 Prozent, mindestens 150 Euro und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen in Höhe von 100 Euro. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 22. und 23. Oktober statt.

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