Adventszeit

Weihnachtsmärkte lockten in vier Duisburger Stadtteilen

Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Sittardsberg gab es ein Turnier an der Eisstockbahn.

Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Sittardsberg gab es ein Turnier an der Eisstockbahn.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Mitte/Süd.  Bissingheim, Ungelsheim, Wanheimerort und Sittardsberg – am Wochenende lockten mehrere Weihnachtsmärkte zur Einstimmung auf die besinnliche Zeit.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mit festlicher Beleuchtung, Glühwein und Plätzchen zieht in der ganzen Stadt die Weihnachtszeit ein. Auch auf dem Bissingheimer Weihnachtsmarkt fehlte am Samstag nichts davon. Der Adventsmarkt in Wanheimerort sorgte mit einem weihnachtlich dekorierten Gemeindesaal für den perfekten Start in die besinnliche Zeit des Jahres. Und auch in Ungelsheim und am Sittardsberg stimmten sich die Menschen auf die beginnende Adventszeit ein.

Egal ob Weihnachtskarten, ein paar warme Socken oder ein Gesteck, der Markt im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort lädt jeden zum Bummeln ein. „Es ist wunderbar, man kann ein bisschen gucken und dann noch ein bisschen quatschen“, sagt Brigitte Döskens, die mit Freundinnen bei Kaffee und Kuchen zusammensitzt. Der Gemeindesaal lädt mit geschmückten Tischen zum Verweilen ein. „Viele kommen zu uns, einfach weil es so gemütlich ist“, weiß Kristine Mutmann, die den Markt organisiert. Bereits zum neunten Mal findet er statt.

Erlöse des Adventsmarktes gehen zum Teil an die Kindernothilfe

Die Erlöse des Adventsmarktes werden wie bereits in vorherigen Jahren geteilt. Eine Hälfte geht in die Gemeindearbeit, die andere wird an die Kindernothilfe gespendet. „Dieses Jahr unterstützen wir ein Projekt in Uganda“, erzählt Mutmann. Sie selbst hat mit ihrer Kreativgruppe einen Stand auf dem Markt. „Wir haben uns das Thema Schafe und Hirten für dieses Jahr ausgesucht. Weihnachten wird manchmal sehr kitschig dargestellt, mit den Hirten und Schafen wollen wir zurück zur Weihnachtsgeschichte finden.“ Am Stand der Gruppe findet man Weihnachtskarten mit kleinen, flauschigen Schafen sowie mit einfachen Tannenbäumen. „Die Weihnachtskarten sind etwas Besonders, nicht so wie alle anderen, die man bekommt“, findet Margot Schier.

Auf dem Bissingheimer Weihnachtsmarkt treffen sich die Leute seit 26 Jahren, um gemeinsam in die Adventszeit zu starten. Auf einer kleinen Bühne tragen Kindergartengruppen weihnachtliche Stücke vor, während sich Familie und Freunde an einem Glühwein die Hände wärmen. Jedes Jahr am ersten Adventswochenende wird der Schulhof der Hermann-Grothe-Schule zum Weihnachtsmarkt.

Eine Besonderheit des Marktes ist der Weihnachtsbaumverkauf der Familie Ternes. Vater und Tochter stehen gemeinsam am Stand und verpacken die Bäume, für die sich die Besucher entscheiden. Wer jedoch einen Baum haben will, muss schnell sein, denn die Menge ist begrenzt. „Wir verkaufen seit 14 Jahren immer 60 Weihnachtsbäume, die sind schnell weg.“ Kein Wunder, bei dem Service, denn die Bäume können direkt nach Hause geliefert werden. „Das gibt es nur heute und nur in Bissingheim“, erzählt Helmut Ternes, während er einen der letzten Bäume verpackt.

Bissingheim: Ein Weihnachtsmarkt für Kinder und Erwachsene

„Es ist ein Markt von Bissingheimern für Bissingheimer, aber natürlich auch für alle anderen Gäste, die zu uns kommen“, sagt Hans Weingran. Er kümmert sich seit 2002 um das weihnachtliche Zusammenkommen. „Ich bin zufrieden, die Menschen kommen und sind gerne hier.“ Es wird geplaudert, ein Glühwein zusammen getrunken und die Kinder können toben. „Die Kinder rennen hier irgendwo herum“, sagt Tanja Renkes. Sie ist mit ihrer Familie gekommen: „Wir kommen jedes Jahr, schlendern ein bisschen an den Ständen vorbei und treffen unsere Nachbarn und Freunde.“ Das ist für die Bissingheimerin das Schönste an dem Markt. „Man sieht sich ja vor allem im Winter nicht so oft und hier hat man dann Zeit, um sich bei einem Glühwein zu unterhalten.“ Auch ihr Sohn Paul freut sich über den Markt: „Es ist wirklich immer schön hier!“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben