Wassersport

Stand-Up-Paddling: Auf dem Board über den Duisburger Wolfssee

Kai Jensch, Gregor Kamper und Niko Wadewitz (v.l.) beim Stand-Up-Paddling auf dem Duisburger Wolfssee. Foto: Lars Fröhlich

Foto: Funke Foto Services

Kai Jensch, Gregor Kamper und Niko Wadewitz (v.l.) beim Stand-Up-Paddling auf dem Duisburger Wolfssee. Foto: Lars Fröhlich Foto: Funke Foto Services

Duisburg-Wedau.   Eröffnung an der Duisburger Sechs-Seen-Platte: Das Stand-Up-Paddling-Unternehmen "Lani SuP" verleiht Boards und bietetKurse für Steh-Paddler an.

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Übers Wasser laufen funktioniert bekannterweise nicht, aber übers Wasser gleiten, auf einem Board stehend und gemütlich paddeln, geht an der Sechs-Seen-Platte wunderbar. Kai Jensch und seine Frau Daniela haben am Wolfssee, auf dem Gelände des Freibads, seit einigen Monaten einen SuP-Board-Verleih. Eigentlich kommen die beiden aus der IT-Branche, arbeiten vormittags Zuhause im eigenen Betrieb. Nachmittags tauschen sie den Bürostuhl gegen das Board.

Daniela Jensch hatte das Stand-up-Paddeln ausprobiert und war sofort vernarrt in diesen Sport. Sie überredete ihren Mann, es auch zu probieren. Kai Jensch infizierte sich ebenfalls mit dem SuP-Virus. Die ersten eigenen Bretter wurden angeschafft und die Jenschs waren ständig auf dem Wasser unterwegs.

Boards mit dem Mini transportiert

Irgendwann reifte die Idee, auch anderen die Faszination Stand-up-Paddeln zu zeigen. Es wurden weitere Bretter angeschafft und zunächst hatten die beiden einen mobilen Verleih. „Die Boards haben wir mit unserem Mini transportiert.“ erzählt Daniela Jensch.

Als Lani-Sup sesshaft wurde, siedelten sie sich zunächst auf dem Gelände der Kanugilde an. Allerdings kamen sich Kanuten und die Stehpaddler zu häufig in die Quere. Seit dem letzten Herbst ist Lani-Sup auf dem Gelände des Freibad Wolfssee beheimatet. „Die Stadt Duisburg ist uns entgegen gekommen um das Gelände für uns nutzbar zu machen“, so Kai Jensch. Ein kleiner eigener Strand, schattig unter großen Bäumen mit gemütlichen Liegestühlen und etwas Platz zum Chillen. Das gehört nämlich beim Stand-up-Paddeln dazu, die Seele baumeln zu lassen.

Was ist eigentlich Stand-up-Paddling?

Stand-up-Paddling, kurz SUP, ist ein neue Wassertrendsportart die auch hier zu Lande immer populärer wird. Wir haben uns das mal beim SUP Festival am Kemmander See angesehen.
Was ist eigentlich Stand-up-Paddling?

Kai Jensch hat eine Ausbildung zum Stand-up-Paddling-Instructor, kann also Anfängern das Paddeln beibringen und hat auch Tipps und Tricks für fortgeschrittenere Paddler. Die Öffnungszeiten bei Lani-Sup sind täglich von 15 bis 19 Uhr. Herein kommt man über den Eingang des Freibades. Dort muss der normale Eintritt gezahlt werden. Man bekommt die Kosten erstattet wenn man einen Kurs belegt. Die Kurse und Veranstaltungen sind zahlreich. Wer das Stand-up-Paddeln ausprobieren möchte, kann einen Schnupperkurs belegen, etwas mehr Einblick bekommt man bei einem Einsteigerkurs.

Yoga auf dem Board ist Trend

Stand-up-Paddeln ist ein vielseitiger Sport den man entspannt, aber auch sehr sportlich betreiben kann. Yoga auf dem Board ist seit einigen Jahren zum Trend geworden. Daniela Jensch bietet Yoga-Kurse auf dem Wasser an. Es gibt geführte Touren über die Sechs-Seen-Platte als Sundowner-Tour mit Sonnenuntergang oder auch Vollmond-Paddeln. „Wir wurden auch schon für Junggesellenabschiede angefragt,“ erzählt Jensch.

Die beiden scheinen sich wohl zu fühlen am neuen Standort: „Das ist hier ein toller Ausgleich für uns. Hier wird der Kopf frei, es macht Spaß. Man bekommt viel zurück, die Menschen bedanken sich und man sieht, dass es ihnen gefallen hat.“

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