Bühnenreparatur

Sicherheitsmängel an der Bühne des Mannesmann-Gymnasiums

Wie bis zum Ende der Umbauarbeiten mit außerschulischen Veranstaltungen, wie z.B. dem Bordfest, umgegangen wird, steht noch nicht fest.

Wie bis zum Ende der Umbauarbeiten mit außerschulischen Veranstaltungen, wie z.B. dem Bordfest, umgegangen wird, steht noch nicht fest.

Foto: Frank Oppitz

Duisburg-Huckingen.   Die Bühne des Duisburger Mannesmann-Gymnasiums wird umgebaut. Keine generelle Sperrung in der Sanierungsphase. Die Planungsphase läuft.

Die Bühne in der Aula des Mannesmann-Gymnasiums weißt „sicherheitserhebliche Mängel“ auf. Das hat ein Sachverständiger bei einer Prüfung im November 2018 festgestellt. Deswegen investiert das Immobilienmanagement Duisburg (IMD) jetzt insgesamt 55.000 Euro zur Beseitigung der betroffenen Bühnenelemente.

Im kommenden Jahr wird die Bühne dann wieder voll funktionstüchtig sein, bis dahin ist ihre Nutzung eingeschränkt. Aber: „Die Bühne wird nicht generell gesperrt“, erklärt Stadtsprecher Malte Werning. Damit der Bühnenbetrieb zumindest bedingt weiterlaufen kann, soll die Schule mindestens zwei Personen bestimmen, die dann im sicheren Umgang mit den unsicheren Winden und Zügen geschult werden. Diese „Spezialisten“ sind dann die einzigen, die die Bühnenelemente bis zum Abschluss der Umbauarbeiten bedienen dürfen. Zum Umgang mit außerschulischen Veranstaltungen – zum Beispiel zu den Karnevalssitzungen, bei denen die Bühne ebenfalls genutzt wird – könnten zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.

Ausschreibungen Anfang 2020

Im Detail sind vor allem die beweglichen Elemente der Bühnenanlage betroffen. So sollen an den Seilwinden, am Hauptvorhang und an der Bildleinwand „verschiedene sicherheitsrelevante Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden.“ Beispielsweise müssten die bisher verwendeten Drahtseilklemmen durch sogenannte Presshülsen ersetzt werden. Darüber hinaus soll das Bedienfeld an der Schaltanlage so umgebaut werden, dass der komplette Fahrweg des Hauptvorhangs einsehbar ist.

„Momentan befinden wir uns in der Planungsphase“, berichtet Malte Werning über den Stand der Arbeiten, die Ausschreibung und die Beauftragung eines Bauunternehmens sollen Anfang 2020 abgeschlossen sein. Im selben Jahr sollen die Mängel dann endgültig beseitigt werden.

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