Straßen

Politiker: Verwaltung soll bei Verkehrsschildern nachbessern

Zu viele Schilder, zu wenige und fehlerhafte: Darum ging es jüngst in der Bezirksvertretung Duisburg-Süd.

Zu viele Schilder, zu wenige und fehlerhafte: Darum ging es jüngst in der Bezirksvertretung Duisburg-Süd.

Foto: Lars Heidrich/Archiv

Duisburg-Süd.   In drei Stadtteilen gibt es Probleme mit Verkehrsschildern: Eine Kreuzung ist zugeparkt, hier fehlt ein Schild, und dort fahren Autos zu langsam.

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Es war die Schilder-Sitzung: Mehrfach ging es in der Bezirksvertretung jüngst um Schilder im Bezirk Süd; solche, die kommen sollen, und solche, die größer werden sollen. Die Entscheidungen im Überblick:

  • „Da wird permanent der gesamte Kreuzungsbereich zugeparkt“, schildert Wolfgang Schwertner (CDU). Gemeint ist die Kreuzung Im Bonnefeld/Siedlerstraße in Mündelheim. Einstimmig hat die Bezirksvertretung die Verwaltung damit beauftragt, Abhilfe zu schaffen – wie, bleibt ihr überlassen.
  • Der Verwaltung erteilten die Politiker außerdem den Auftrag, den Abschnitt der Huckinger Albertus-Magnus-Straße zwischen Raiffeisenstraße und Düsseldorfer Landstraße per Schild als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. „Das ist eine klassische verkehrsberuhigte Zone“, sagt Hartmut Ploum (SPD). „Es fehlt nur ein Schild.“
  • Mit einer Mehrheit von einer Stimme abgelehnt wurde der Antrag von Junges Duisburg, auf der Sittardsberger Allee größere Zusatzschilder zu installieren. Sie sollten die Fahrer sichtbarer darauf hinweisen, dass die Beschränkung auf Tempo 30 nur nachts gilt und nicht auch tagsüber. Denn auch außerhalb der Nachtruhephase fahren dort viele Autos nur 30 statt der erlaubten 50 km/h. Sebastian Ritter begründete die Ablehnung der Grünen gegenüber größeren Schildern so: „Wenn da jemand 30 fährt, gibt’s dadurch keine Gefahr.“

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