Süd-Tangente

Politiker des Duisburger Südens beschließen die Süd-Tangente

Die Südtangente soll das Gewerbegebiet Großenbaum-Süd (neben Großenbaumer und Rahmer See) direkt an die Autobahn A 524 (unterer Bildrand) anschließen.

Die Südtangente soll das Gewerbegebiet Großenbaum-Süd (neben Großenbaumer und Rahmer See) direkt an die Autobahn A 524 (unterer Bildrand) anschließen.

Foto: Hans Blossey/Archiv

Duisburg-Großenbaum.   Bezirksvertretung sagt Ja zum Wunsch der Verwaltung nach der Südtangente fürs Gewerbegebiet Großenbaum-Süd. Kritik am Vorhaben gibt’s trotzdem.

Nur noch eine Entscheidung, dann steht der Südtangente nichts mehr im Weg, und der Erhalt des kompletten Gewerbegebiets Großenbaum ist beschlossene Sache: Die Bezirksvertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung der entsprechenden neuen Vorlage zugestimmt; final entscheidet der Rat im März. Kritik an der Kehrtwende der Verwaltung gab es trotzdem.

„Die Verwaltung setzt sich über einen bestehenden Ratsbeschluss hinweg“, moniert Angelika Kleinefeld (CDU). Gemeint ist damit der Beschluss des Rats aus dem vergangenen Jahr, im Rahmen der sogenannten Teilräumlichen Strategiekonzepte (TSK) den südlichen Teil des Gewerbegebiets in ein Wohngebiet umzuwandeln.

Diesem Vorwurf entgegnet der Leiter des Bezirksamts Süd, Friedhelm Klein: „Die Verwaltung schlägt vor, TSK zu ändern. Das ist ein ganz normales demokratisches Verfahren.“

Die Bahn soll einen Anteil an den 2,7 Millionen Euro Kosten tragen

Ein weiterer Kritikpunkt der CDU: „Der Bahn-Kostenanteil für die Südtangente ist nicht geklärt“, führt Kleinefeld an. Die Anbindung an die A 524 soll 2,7 Millionen Euro kosten. Nach den Vorstellungen der Politik soll die Bahn an den Kosten beteiligt werden; schließlich sei der RRX Auslöser dafür, dass die Umplanung nötig werde.

Wegen der aus ihrer Sicht unvollständigen Faktenlage beteiligte sich die CDU nicht an der Abstimmung. Die übrigen Parteien votierten eindeutig für die Vorlage der Verwaltung.

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