Oster-Aktion

Osterhase besucht das Freibad Wolfssee in Duisburg-Wedau

Die Eier hat der Osterhase gut versteckt im Freibad Wolfssee. Nur mit dem Weghoppeln hat er danach nicht so. Für Joline (3) ist es die erste Eiersuche an Ostern.

Die Eier hat der Osterhase gut versteckt im Freibad Wolfssee. Nur mit dem Weghoppeln hat er danach nicht so. Für Joline (3) ist es die erste Eiersuche an Ostern.

Foto: Tanja Pickartz

Duisburg-Wedau.   1000 Eier warten am Ostersonntag und -montag auf Abnehmer. Um sie zu bekommen, müssen die Kinder erst Plastikeier zwischen Strohballen finden.

Ein wenig Hilfe braucht Joline, um die bunten Plastikeier in den Strohballen zu finden, doch bald schon hat sie die erforderlichen fünf Eier zusammen, mit denen sie zwei richtige Eier und eine Hand voll Schokokugeln abstauben kann.

Das Freibad am Wolfssee hat zum ersten Mal zur Ostereiersuche eingeladen. In einem abgetrennten Bereich liegen Strohballen, zwischen denen Kinder die kleinen Ostergeschenke suchen. „Sie ist jetzt drei Jahre alt, das ist jetzt das erste Ostern, das sie so richtig mitkriegt“, sagt Jolines Mutter Jenny Lagger. Auf dem heimischen Bauernhof in Serm hat der Osterhase der Kleinen bereits am Sonntag tüchtig was zu tun gegeben. „Das ist ein schöner Familientag: Das Eis ist lecker, das Wetter ist toll, einfach eine schöne Aktion“, sagt Lagger am Montag.

„Ich wollte das schon seit fünf Jahren machen“, erzählt Mischa Filé von Mimo Beach, die die Gastronomie in dem Strandbad betreibt. „Als ich acht war, waren meine Eltern mit mir bei einer ähnlichen Aktion in Mülheim – ich fand das total super. Seit drei Jahren habe ich eine Tochter, hauptsächlich habe ich das für sie organisiert“, sagt Filé. „Die war auch schon selber zwei Mal auf Eiersuche.“

Ab Mai kann man im Wolfssee schwimmen

Doch auch bei anderen Familien kommen die beiden Oster-Aktionstage im Freibad gut an: „Am Sonntag waren bestimmt 165 Kids da, heute etwas weniger. Aber wir haben 1000 echte Eier gekauft, das dürfte reichen.“ Dass die Kinder Plastikeier suchen müssen, hat seinen Grund: „Erstens aus hygienischen Gründen und zweitens könnten die Eier kaputt gehen, wenn sie runterfallen. Dann muss jemand ein kaputtes Ei mit nach Hause nehmen.“ Der See ist trotz der warmen Temperaturen noch nicht für Badegäste freigegeben – das soll im Mai geschehen.

Bevor es auf eine der vier Hüpfburgen geht, die die Kinder für einen kleinen Obolus den ganzen Tag nutzen können, lässt sich Joline noch das Gesicht bemalen. Doch ein Hase wird es an diesem Nachmittag nicht: Joline will ein wilder Tiger sein.

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