Eltern-Initiative

Neues Konzept für den Schulumbau in Huckingen

Die Albert-Schweitzer-Grundschule in Huckingen wird umgebaut. Wie umfangreich die Änderungen allerdings sein werden, steht noch nicht fest.

Foto: Lars Fröhlich

Die Albert-Schweitzer-Grundschule in Huckingen wird umgebaut. Wie umfangreich die Änderungen allerdings sein werden, steht noch nicht fest. Foto: Lars Fröhlich

Duisburg-Huckingen.   Nach dem Protest der Elterninitiative „Bildung braucht Platz“ von der Albert-Schweitzer-Grundschule wollen Stadt und IMD nun die Umbauten überdenken.

Die Grundschule Albert-Schweitzer-Straße soll umgebaut werden. Die Elterninitiative „Bildung braucht Platz“ kämpft allerdings gegen die Pläne des Immobilien Managements Duisburg (IMD). Jetzt haben sie erreicht, dass Stadt und IMD ein neues Konzept erarbeiten wollen, das die Forderungen der Initiative berücksichtigt. Am kommenden Dienstag, 17. Januar, werden sich Vertreter des IMD, der Stadt und der Elterninitiative an einen Tisch setzen und die Forderungen besprechen. Die Stadt und das IMD wollen dann bis Ostern ein überarbeitetes Konzept vorlegen.

Offener Brief an Oberbürgermeister Sören Link

In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Sören Link machen die besorgten Eltern ihren Standpunkt noch einmal deutlich und legen Grundvoraussetzungen für ein – ihrer Meinung nach – erfolgreiches Konzept. Hauptkritikpunkte sind eine zu geringe Anzahl an Klassenräumen und ein zu kleiner Schulhof.

„Eine Verwahrung der Kinder auf engstem Raum ,wie Hühner in Legebatterien’ ist nicht akzeptabel und führt zwangsläufig zu vielen Konflikten innerhalb der Schulgemeinde“, heißt es. Schulpflegschaftsvorsitzende Alexandra Jockel kritisiert, dass Wohnbebauung statt Schulinfrastruktur entstehen soll: „Dass die Kinder weniger Platz haben, damit Häuser gebaut werden, finde ich völlig daneben“, sagt sie. „Die Grundschule ist sehr wichtig für den gesamten Duisburger Süden, sie darf nicht verkleinert werden.“

Elterninitiative setzt auch Hoffnungen auf den Umbau

Sie setzt aber auch Hoffnungen in den Umbau: „Ich würde mir wünschen, dass eine Mensa mit einer separaten Küche geplant wird – das ist gerade bei den zukünftig steigenden Schülerzahlen wichtig.“ Außerdem hoffe man auf den Bau einer neuen Aula, die nicht nur Platz für Schüler, sondern auch für andere Veranstaltungen bieten könne. Auch eine Sanierung der Sanitäranlagen sei dringend notwendig. Der Sanierungsstau müsse dort dringend aufgeholt werden.

Die Elterninitiative erhofft sich außerdem ein wohldurchdachtes Verkehrskonzept bei der Neugestaltung der Schule. „Das Verkehrsaufkommen im Bereich der Schule ist jetzt schon sehr schwierig.“

Rückendeckung durch den Huckinger Bürgerverein

Unterstützung gibt es vom Huckinger Bürgerverein. Dort weist man in einem Schreiben an die Stadt darauf hin, dass die Schule zur Attraktivität des Südens beitrage, gerade mit Hinblick auf „die herbeigewünschten Neubürger aus Düsseldorf“. Generell sei eine solch große Schule für Familien ein Kriterium, ob sie sich im Duisburger Süden niederlassen oder nicht, heißt es weiter. Umso wichtiger sei es, diese Schule so attraktiv wie möglich zu gestalten.

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