Schule

Neuer Bildungsgang am Berufskolleg

Die Lehrer Axel Lehmann (links) und Ole Hebisch freuen sich auf die neuen Schüler im Bildungsgang Fahrzeugtechnik.

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Die Lehrer Axel Lehmann (links) und Ole Hebisch freuen sich auf die neuen Schüler im Bildungsgang Fahrzeugtechnik. Foto: Funke Foto Services

Huckingen.   Die meisten jungen Männer, die einen Ausbildungsplatz suchen, wollen Mechatroniker werden.Der Bildungsgang Fahrzeugtechnik ist ein Sprungbrett

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Im Fahrwerkstattraum wartet schon eine grelle A-Klasse, ausgemustert, abgemeldet, bereit für mögliche Schraubversuche, bereit für den Unterricht. Im Diagnoseraum unweit der Werkstatt sieht es aus wie in einer ganz normalen Kfz-Werkstatt. Das Bertolt-Brecht-Berufskolleg (BBBK) ist gut ausgestattet und noch besser vorbereitet: Zum kommenden Schuljahr startet nach den Sommerferien die Berufsfachschule Fahrzeugtechnik, die innerhalb eines Jahres zur Fachoberschulreife führt. Stadtweit ist das Bertolt-Brecht-Berufskolleg die einzige Schule, die diesen Bildungsgang anbietet. Er erleichtert den Einstieg in den Traumberuf des Mechatronikers oder anderer Fachrichtungen.

Verbindung von Theorie und Praxis

Die Philosophie, die dahinter steckt: die Verbindung von Theorie und Praxis. Denn: „Jeder theoretische Inhalt ist nur so gut, wie er auch von den Schülern erfahren werden kann“, erklärt Axel Lehmann, Bildungsgangleiter Kfz-Technik. In Theorie und Praxis gibt es für die Schüler innerhalb der Berufsfachschule nicht nur die Möglichkeit, mit und an Autos zu lernen, sondern sich auch auf Fahr- und Motorräder zu konzentrieren.

Aufgeteilt ist der Bildungsgang in den berufsbezogenen und den berufsübergreifenden Lernbereich. In Vollzeit nehmen die Schüler, bis zu 30 können es sein, teil am Unterricht in Fächern wie beispielsweise Betriebsorganisation, Pflege-, Wartungs- und Umrüstungsarbeiten, Instandsetzung, aber auch Deutsch, Politik oder Sport. „Der neue Bildungsgang ist eine sinnvolle Ergänzung zu unserem Angebot“, weiß Lehrer Ole Hebisch, Bildungsgangleiter Fahrzeugtechnik. Überhaupt profitiere man auch von den Kenntnissen, den Fähigkeiten, den Erfahrungen innerhalb der Kfz-Technik. Sei es von der betrieblichen Ausbildung – am BBBK werden eben auch die Mechatroniker innerhalb ihrer Ausbildung unterrichtet – oder im Bereich der Elektrotechnik.

Betriebe haben großes Interesse an den Schülern

Doch nicht nur das Berufskolleg profitiert, sondern vor allem die Schüler. Sie können bei erfolgreichem Abschluss nicht nur ihren Notendurchschnitt verbessern, ihre Fachoberschulreife erlangen, sondern auch wichtige Kontakte zu späteren Arbeitgebern knüpfen. „Die einzelnen Betriebe, mit denen wir zusammenarbeiten, haben ein großes Interesse an ausgewählten Leuten der Berufsfachschule“, sagt Axel Lehmann. Grundsätzlich gilt: Viele der Schüler könnten nach einem Jahr besser vermittelt werden. „Sie erhöhen dadurch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, so Axel Lehmann. Im Bereich der Mechatronik, der immer noch der „Traumberuf vieler Jungen ist“.

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