Soziales

Fliedner-Stiftung organisiert ihre Einrichtungen neu

Sie wohnen und arbeiten auf dem Campus „Fliedner am Park Großenbaum“:  Ingo Rodenbach, Frank Heuer, Carsten Bräumer, Markus Fritsch,  Hannerlore Jansen (91), Gertrud Buguslawski und Claudia Ott. Foto:Zoltan Leskovar

Sie wohnen und arbeiten auf dem Campus „Fliedner am Park Großenbaum“: Ingo Rodenbach, Frank Heuer, Carsten Bräumer, Markus Fritsch, Hannerlore Jansen (91), Gertrud Buguslawski und Claudia Ott. Foto:Zoltan Leskovar

Duisburg-Großenbaum.  Bald öffnet das Behinderten-Wohnheim, für die Azubis gibt es ein neues Konzept, der Name ändert sich: Die Fliedner-Stiftung stellt sich neu auf.

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Die Altenwohnanlage in Großenbaum gibt es nicht mehr, zumindest vom Namen her nicht. „Fliedner am Park Großenbaum“ heißt die Einrichtung der Theodor-Fliedner-Stiftung seit kurzem. Am Mittwoch stellte die Stiftung den neuen Namen vor – und jede Menge Pläne für die Zukunft.

Mit der Namensänderung und den daraus folgenden Möglichkeiten will die Stiftung deutlich machen, dass ihre Anfänge in Duisburg liegen. Durch den Zusammenschluss der einzelnen Abteilungen unter einem Namen bieten sich völlig neue Projekte für die Einrichtung an. Neben einer gemeinsamen Zeitung mit dem Namen „Parkgeschichten“ wollen die Stiftung und ihre Großenbaumer Einrichtungen in Zukunft auch Veranstaltungen wie Gottesdienste und Feste zusammen gestalten und durchführen.

Austausch auf menschlicher und fachlicher Ebene

Der günstige Standort, von dem viele Orte einfach zu Fuß erreichbar sind, und der Park direkt an der Anlage, zeichnen die Einrichtung aus. Viele der Bewohner nutzen den Park um spazieren zu gehen oder einfach nur in der Sonne zu sitzen und sich zu unterhalten. Manchmal sogar mit Besuchern von außerhalb, die einfach nur eine Runde im Park spazierengehen.

„In einem Park kann viel wachsen und sich entwickeln, so auch der menschliche Kontakt.“ Gertrud Bogulawski leitet das heilpädagogisch begleitete Wohnen am Park, das im September mit 21 Einheiten dazu kommen wird. Nicht nur der Austausch auf menschlicher Ebene soll stattfinden, auch auf fachlicher ist er geplant. Die Auszubildenden in den einzelnen Bereichen sollen die Möglichkeit bekommen, auch Erfahrungen in anderen Abteilungen zu machen.

Claudia Ott, Fachvorstand der Theodor-Fliedner-Stiftung, sieht hier eine große Stärke des neuen Konzepts für die Auszubildenden. Die seien in der Duisburger Einrichtung sehr zufrieden. „Wir sind viel mehr als nur eine Wohnanlage“, findet Ott.

Der Anspruch: mehr als eine Altenwohnanlage zu sein

Markus Fritsch, Einrichtungsleiter von Fliedner Pflege und Wohnen am Park, freut sich über die Namensänderung. „Es muss einfach draufstehen, was drin ist.“ Die Änderung soll zeigen, dass die Einrichtung mehr ist als nur eine Altenwohnanlage. Der neue Name steht für den ganzen Campus rund um den Park, der aus den verschiedenen Einrichtungen besteht. „Es ist alles aus einer Hand, dass wollen wir deutlich zeigen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Carsten Bräumer. Alle Mitarbeiter durften bei der Entscheidung zum neuen Namen mitreden. Vor allem der Wunsch nach „Fliedner“ im Namen war deutlich zu erkennen.

Verständlich, denn die Theodor-Fliedner-Stiftung hatte ihre Gründung im Jahre 1844 in Duisburg durch den gleichnamigen Pfarrer Theodor Fliedner. Damals noch eine Diakonenanstalt, ist sie jetzt über ganz Deutschland verbreitet.

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Täglich 1400 Gerichte aus der Fliedner-Küche

In der Fliedner-Küche am Park werden pro Tag 1400 Gerichte vom Küchenteam zu bereitet. Die „Cook and Chill“-Methode macht es möglich, dass das Essen auch an andere Einrichtungen der Stiftung geliefert werden kann.

Bei der „Cook and Chill“-Methode werden die Speisen unmittelbar nach der Fertigstellung auf 3° Celsius heruntergekühlt und so haltbar gemacht. Kurz vor der Ausgabe wird die Mahlzeit auf Verzehrtemperatur gebracht – mit Hilfe eines Heißluftföns.


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