Einbruch

Duisburg: Einbruch in Ungelsheim – Bewohner waren zuhause

Fenster und Balkontüren sind Angriffspunkte für Einbrecher.

Fenster und Balkontüren sind Angriffspunkte für Einbrecher.

Foto: Polizei NRW

Duisburg-Ungelsheim.  In zwei Einfamilienhäuser in Ungelsheim wurde eingebrochen. Die Bewohner waren zuhause. Die Polizei gibt Tipps zur Vorbeugung.

Anfang Februar wurde in zwei Einfamilienhäuser in Ungelsheim eingebrochen. Die Bewohner der beiden Häuser haben zur Tatzeit in der ersten Etage geschlafen. Wenige Tage vorher gab es eine Einbruchsserie in Kleingärten. Unbekannte Täter brachen in mehr als ein dutzend Lauben ein. Die Polizei zeigt nun vermehrt Präsenz im Stadtteil.

In der Nacht von Freitag, 31. Januar, auf Samstag, 1. Februar, stiegen unbekannte Täter in zwei Häuser auf der Osteroderstraße ein. „Zur Tatzeit war meine Mutter alleine im Haus und hat geschlafen. Als ich nach Hause gekommen bin, muss ich den oder die Täter vertrieben haben“, sagt ein Anwohner. „Das ist schon ein extrem mulmiges Gefühl, wenn man sich vorstellt, was alles hätte passieren können.“

Mulmiges Gefühl nach Einbruch in eigenen vier Wänden

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Entwendet haben die Täter in diesem Fall nichts, es ist nur ein Sachschaden an der Tür entstanden. „Das ungute Gefühl bleibt natürlich“, weiß Stefanie Bersin, Sprecherin der Duisburger Polizei. „Wir können immer wieder nur dazu raten, das Haus oder die Wohnung so zu sichern, dass es die Einbrecher sehr schwer haben, überhaupt in die Wohnung zu gelangen.“ Denn: Wenn es zu lange dauert, wird es den Einbrecher zu brisant.

Im Fall der Osteroderstraße und den Kleingärten will die Polizei nicht von einer Einbruchserie sprechen. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es sich um dieselben Täter handelt“, so die Sprecherin. „In Lauben ist es doch einfacher einzusteigen, als in Wohnungen oder Häusern.“ Dennoch hat die Polizei ihre Präsenz in Ungelsheim erhöht. „Es sind vermehrt Streifenwagen unterwegs und auch Kollegen, die nicht sofort als Polizeibeamte zu erkennen sind.“ Die Polizei rät, sich bei verdächtigen Beobachtungen zu melden. „Am besten bei auffälligen Pkws das Kennzeichen notieren und uns anrufen“, sagt Bersin. Informationen zur Prävention gibt es unter 0203/2804761 bei Kriminalhauptkommissar Thomas Peters und im Internet unter duisburg.polizei.nrw/kriminalpraevention-9.

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