Bezirksvertretung

Doppel-Thema 6-Seen-Wedau beschäftigt die Bezirkspolitiker

Der Kugelwasserturm diente als Bahnwasserbehälter für die dampfgetriebene Eisenbahn.

Foto: Stadt Duisburg

Der Kugelwasserturm diente als Bahnwasserbehälter für die dampfgetriebene Eisenbahn. Foto: Stadt Duisburg

Duisburg-Süd.   Das Bauprojekt 6-Seen-Wedau beschäftigt die Süd-Politiker in ihrer nächsten Sitzung zweimal: Es geht um Besitzverhältnisse und Denkmalschutz.

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Was in dieser Sitzung nicht dran kommt, muss bis zum Ende des Sommers warten: Am kommenden Donnerstag, 17. Mai, treffen sich die Politiker der Bezirksvertretung Süd zu ihrer nächsten Sitzung. Danach tagen sie erst am 30. August das nächste Mal. Die wichtigsten Themen in der nächsten Woche sind diese:

6-Seen-Wedau

Die Grünen erwarten Aufschluss über die Eigentumsverhältnisse auf dem Gelände, auf dem das Neubauprojekt 6-Seen-Wedau entstehen soll. Bekannt sei bisher lediglich, dass die größte genutzte dafür Fläche einer Tochter der Deutschen Bahn gehöre; darüber hinaus seien die Besitzverhältnisse unklar. Daher wollen die Grünen unter anderem wissen, wem noch Flächen auf dem Gelände gehören. Gezielt fragen sie außerdem an, ob die Stadt Duisburg Besitzerin einiger Flächen ist und wenn ja, von wem sie diese wann gekauft hat – oder geschenkt bekam. Die Antworten soll die Verwaltung in der Sitzung geben.

Kugelwasserturm

Auch dieser Tagesordnungspunkt hat mit 6-Seen-Wedau zu tun: Der Kugelwasserturm, der sich auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes befindet, soll nach der Beschlussvorlage der Verwaltung unter Denkmalschutz gestellt werden. Der Turm gilt als bedeutsam für die Technikgeschichte. In den Plänen für 6-Seen-Wedau ist vorgesehen, ihn besonders in Szene zu setzen. Zu seinen Füßen soll einmal ein Wasserspielplatz entstehen.

Schöffen-Wahl

Die Schöffen für die Amtszeit 2019 bis 2023 werden von Vertrauenspersonen gewählt, die es zu benennen gilt. Geht es nach der Einwohnerzahl, stellt der Bezirk Süd zwei Vertrauensleute. Hierfür macht die Bezirksvertretung Vorschläge. Die Entscheidung über die Zusammensetzung der Wahlausschüsse trifft der Rat.

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