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Das Copenhagen Coffee Lab gibt es jetzt auch in Großenbaum

Mathias Nielsen (links) hat im März eine Filiale des Copenhagen Coffee Lab in Duisburg-Serm eröffnet, jetzt geht es in Großenbaum weiter.

Mathias Nielsen (links) hat im März eine Filiale des Copenhagen Coffee Lab in Duisburg-Serm eröffnet, jetzt geht es in Großenbaum weiter.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Duisburg-Großenbaum.  Die dänische Café-Kette „Copenhagen Coffee Lab“ gibt es jetzt auch in Duisburg-Großenbaum. Hier darf das Brot auch mal 48 Stunden backen.

Dänen lügen nicht. Dafür backen sie hervorragend und rösten erstklassigen Kaffee, das können Duisburger in den drei Filialen des Copenhagen Coffee Labs in Duisburg am eigenen Leib erfahren. Seit einigen Wochen geht das auch in Großenbaum, denn auf der Großenbaumer Allee hat das 4. Café der dänischen Kette eröffnet. Mathias Nielsen, Cluster-Manager in Duisburg, Essen und Düsseldorf, und David Kropp, Bäckermeister und Geschäftsführer, sind beide Dänen – und wollen in Deutschland das „Beste beider Welten“ verbinden.

Dänische Bäcker wollen in Duisburg an „Orte, wo viele Menschen sind“

„Wir versuchen, so lokal wie möglich zu arbeiten“, erklärt Nielsen die Philosophie des Coffee Labs, „aber trotzdem auch international zu sein“, Filialen gibt es mittlerweile schließlich in ganz Europa. Kopenhagen, Düsseldorf, Hamburg, Lissabon, Cannes – da reiht sich Duisburg nahtlos ein. Die Atmosphäre im kleinen Café auf der Großenbaumer Allee ist entspannt, der Kaffee taucht das Ladenlokal in einen sanften Duft, optisch locken Brötchen, Brot und Teilchen hinter der Theke.

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„Wir suchen uns Orte, an denen sich viele Leute tummeln, und das ist hier der Fall“, erzählt Mathias Nielsen und lässt den Blick über die Großenbaumer Allee schweifen. Und das Publikum kommt, ein älterer Herr lobt das neue Geschäft ausdrücklich, „hier schmecken die Brötchen richtig nach was.“ Das könnte an der Backphilosophie des Coffee Labs liegen, „wir backen zusatzstofffrei und ohne Konservierungsmittel“, erklärt David Kropp. Außerdem setzen die Bäcker auf Handarbeit und Sauerteig ohne Hefe, „dann braucht ein Brot zwar 48 Stunden, aber das lohnt sich.“

Kaffee wird in Dänemark anders geröstet als in Deutschland

Beim Copenhagen Coffee Lab gibt es aber nicht nur Brot, Brötchen, Zimtschnecken, „Spandauer“ – die heißen übrigens auch in Dänemark so – und andere Teilchen, der Kaffee spielt eine gleichwertige Rolle. „Das soll sich bei uns anteilig die Waage halten“, sagt Mathias Nielsen, und tatsächlich ist der außergewöhnliche Kaffee allein einen Besuch in Großenbaum wert.

„Wir rösten den Kaffee in unserer Rösterei in Dänemark ganz anders, als man das hierzulande kennt“, erklärt David Kropp. Die ausgewählten Bohnen werden kürzer geröstet und sind danach hellbraun statt schwarz, der Kaffee dann eher fruchtig als bitter. Noch eine Chance auf Kaffee und Teilchen gibt es wohl in anderthalb Monaten in Duisburg – dann eröffnet die fünfte Filiale in Duisburg. Groß soll sie sein, sagt Kropp, wo sie sein wird, verrät er noch nicht. Aber dass sie kommt, ist sicher. Dänen lügen schließlich nicht.

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