6-Seen-Wedau

CDU: Bauprojekt gefährdet nicht das Ufer des Masurensees

Diese Visualisierung zeigt, wo die Wohnbebauung ans Ufer des Masurensees nahe heranrücken soll und wo nicht.

Foto: Stefan Klink / BEG NRW

Diese Visualisierung zeigt, wo die Wohnbebauung ans Ufer des Masurensees nahe heranrücken soll und wo nicht.

Duisburg-Bissingheim.   Initiative Uferretter stößt auf Widerspruch: Das Bauprojekt 6-Seen-Wedau stellt keine Gefahr für das Seeufer des Masurensees dar, sagt die CDU.

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Die neu gegründete Initiative Uferretter, die sich dem Erhalt des Masurensee-Ufers verschrieben hat, stößt beim CDU-Ortsverein Wedau/Bissingheim auf Kritik. Trotz des Bauprojekts 6-Seen-Wedau, in dessen Rahmen unter anderem eine Uferpromenade am Masurensee errichtet werden soll, sieht die Partei das Seeufer nicht gefährdet.

Die geplante Uferpromenade sei naturnah, sämtliche Entwürfe sähen von der Straße Am See bis zum Zufluss Bruchgraben eben diese naturnahe Uferpromenade mit Gastronomie vor. Deren Weiterführung entspreche in etwa der heutigen Situation. Das gesamte Seeufer bleibe also auch nach der Umsetzung des Bauvorhabens auf voller Länge begehbar, bis hin zum Duisburger Yachtclub.

„Wohnbebauung bis zum Wasser ist nicht geplant“

Außerdem verweist die CDU darauf, dass die Stadt erst im Frühjahr diesen Jahres einige neue Bäume gepflanzt habe. „Das wird die Stadt Duisburg sicherlich nicht getan haben, wenn das Ufer in drei Jahren bebaut werden soll“, argumentiert der Ortsverein. Aus Sicht der Christdemokraten wird dadurch deutlich, „dass eine Wohnbebauung bis zum Wasser nicht geplant ist“. Genau davon geht die Initiative Uferretter aus, es ist einer ihrer Kritikpunkte an 6-Seen-Wedau.

Die CDU Wedau/Bissingheim verweist ebenso darauf, dass im kommenden Jahr eine Bürgerbeteiligung ansteht. Dann könne jeder seine Bedenken und Vorschläge zur beabsichtigten Bebauung und Gestaltung einreichen. Inwieweit diese Ideen dann umgesetzt werden können, werde im Anschluss an die Bürgerbeteiligung geprüft.

Zu guter Letzt sieht der Ortsverein das Gesetz auf seiner Seite der Argumentation: Das Landesnaturschutzgesetz verbiete eine Bebauung von Seeufern in NRW, freier Zugang müsse gewährt werden. Der entsprechende Paragraph gilt aber nur für Grundstücke in städtischem Besitz.

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