Straßenbau

Ausbau der B 288 zur A 524: Jetzt kommen die Brücken dran

Ganz schön aufwendig: Zur Zeit laufen die Arbeiten für die neue Brücke in Höhe Autobahnkreuz Duisburg-Süd.

Ganz schön aufwendig: Zur Zeit laufen die Arbeiten für die neue Brücke in Höhe Autobahnkreuz Duisburg-Süd.

Foto: Lars Heidrich

Duisburg-Rahm.   Noch lange kein Ende in Sicht: drei neue Brückenbauwerke und eine Sanierung in diesem Jahr. Lückenschluss in der Lärmschutzwand erst 2019

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Die B288 zwischen der Anschlussstelle Huckingen und dem Kreuz Duisburg bekommt drei neue Brücken. Außerdem wird in den nächsten Wochen mit der Vorbereitung für die Sanierung der Brücke Zur Kaffeehött in Rahm begonnen. In einem weiteren Schritt werden die Lücken in der Lärmschutzwand in diesem Bereich geschlossen.

Bei der Großbaustelle rund um das Kreuz Duisburg-Süd ist noch lange kein Ende in Sicht. Im Zuge des Ausbaus der B288 zur Autobahn hat der Landesbetrieb Straßen.NRW neben der Verbreiterung der Fahrbahn Ende letzten Jahres mit dem Bau neuer Brücken rund um die Anschlussstelle Huckingen begonnen.

Verstärkung für die Kaffeehött-Brücke

Zudem steht die Befestigung des Standstreifens zwischen dem Kreuz Süd und Serm an. Dieser ist laut Straßen.NRW nicht für fließenden Verkehr und Lkw ausgelegt.

„Bis Ende 2018 sollen für den Ausbau zur Autobahn drei neue Brücken entstehen“, sagt Mario Korte, Abteilungsleiter Straßenbau beim Landesbetrieb Straßen.NRW. „Jeweils eine als Ersatz für die Querung der alten B8, eine für die Querung der Bahnstrecke der Linie U79 und eine als Ersatz für die Brücke im Bereich des Angerbachs.“

Erst 2019 sollen dann die alten Brücken abgerissen

Um den Verkehr weiter führen zu können, werden die Brücken bis zur Fertigstellung neben den bestehenden Brücken errichtet. Erst 2019 sollen dann die alten Brücken abgerissen werden und der Verkehr über die neuen Brücken führen. Eine weitere Neuerung: Die Fahrbahn zwischen dem Kreuz Duisburg-Süd und der Anschlussstelle Huckingen wird angehoben und die sogenannte „Sprungschanze“ soll dadurch begradigt werden.

Bevor die Lärmschutzwand am anderen Ende der Baustelle in Fahrtrichtung Breitscheid geschlossen werden kann, steht die Instandsetzung der Brücke Zur Kaffeehött bevor. „Das Bauwerk muss saniert werden und an das erhöhte Verkehrsaufkommen angepasst werden“, so Mario Korte.“ Zunächst muss die Kaffeehött-Brücke verstärkt werden. Denn die neuen Lärmschutzwände, die die alten, wesentlich kleineren Wände ersetzen, brauchen einen tragfähigen Untergrund. Deshalb werden Stahlbewehrungen in die vorhandenen Betonteile der Brücke implantiert: „Dazu wird die Brücke an einigen Stellen aufgebohrt“, erklärt Korte. Anschließend können die neuen, höheren Wände aufgesetzt werden. Bis Sommer 2018 soll der Lärmschutz fertig sein.

Sperrpause im Bahnverkehr nötig

Die Schließung der Lücke in der Lärmschutzwand in Höhe der Bahngleise in Rahm wird indes nicht mehr in diesem Jahr erfolgen. „Dazu muss es eine Sperrpause im Bahnverkehr geben“, sagt Korte. „Und das ist nicht so einfach zu realisieren.“

Noch dieses Jahr soll der Standstreifens zwischen der Anschlussstelle Rahm und dem Kreuz Breitscheid ausgebaut werden. Es soll im dritten Quartal diesen Jahres damit begonnen werden.

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