Essen & Trinken

Veganes Mittagessen: Das bietet die neue Kantine „Green Day“

Bunt und frisch präsentieren sich die Gerichte in Duisburgs erster veganen Kantine „Green Day“. Vieles ist nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei.

Bunt und frisch präsentieren sich die Gerichte in Duisburgs erster veganen Kantine „Green Day“. Vieles ist nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg-Großenbaum.  Seit September gibt es in Duisburg eine vegane Kantine: „Green Day“ serviert Mittagessen ohne tierische Produkte. Was es gibt, und was es kostet.

Der erste Tag im „Green Day“ hatte offiziell noch nicht begonnen, da saßen schon hungrige Testesser in Duisburgs erster veganer Kantine. Ab sofort tischen die beiden Gründerinnen Ana Heying und Petra Altmiks im Gewerbegebiet Keniapark täglich Mittagessen ohne tierische Produkte auf.

Tomaten-Pfirsich-Salat mit Feta, diverse Suppen, Gulasch und Geschnetzeltes – natürlich auf Sojabasis, viele Gerichte sind auch glutenfrei – oder selbst gebackenes Röstzwiebelbrot: Der würzige Duft beim Gang in die Kantine macht Appetit, die bunte und erkennbar frisch zubereitete Auslage ebenso. Dabei hat die neue vegane Kantine Green Day ausgerechnet am Eröffnungstag ihr erstes Malheur erlebt: „Unsere Ofenkartoffeln mussten wir heute in der Pfanne braten, uns ist eine Sicherung rausgeflogen“, erzählt Ana Heying. Auch die Fritteuse bleibt an diesem Tag kalt.

Die Zielgruppe der veganen Kantine in Duisburg: Fleischesser

Die Gäste merken davon nichts. Celina Fröhlich und Roy Stenzel sind zwei von 800 Menschen, die im Gewerbepark arbeiten. „Sonst essen wir nicht vegan“, sagt er. Damit entsprechen die beiden der Zielgruppe von Green Day: Menschen, die zu Hause gerne ihr Schnitzel essen, aber in der neuen Kantine einen grünen Tag einlegen. Das Essen schmeckt den beiden Mittzwanzigern gut, nur beim Preis haben sie geschluckt: 6,90 Euro haben sie bezahlt für den S-Teller; M kostet 8,90; L 10,90 Euro.

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Wer sich nicht auf den bunten Holzstühlen niederlassen will, kann das Essen mit ins Büro oder nach Hause nehmen; die Brote gibt’s auch als ganze Laibe zu kaufen. Das „Gemüsewunder“ soll die heimische Küche der Kunden aufpeppen. „Alles, was man sonst auf den Kompost wirft, kommt bei uns in den Kochtopf“, sagt Ana Heying. Aus Blumenkohlblättern und Gemüseschalen wird eine Würzpaste für Saucen oder Suppen.

Zum Ausprobieren: Green Day hat montags bis freitags von 11 bis 15 Uhr geöffnet, Keniastraße 33.

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