Baustellenverkehr

6-Seen-Wedau: Sittardsberger Allee soll entlastet werden

Für den Bau der Lärmschutzwand an der Grundstücksgrenze des Bauprojekts 6-Seen-Wedau pendeln pro Tag 100 Lkw mit Schlacke zwischen HKM und der Großbaustelle.

Für den Bau der Lärmschutzwand an der Grundstücksgrenze des Bauprojekts 6-Seen-Wedau pendeln pro Tag 100 Lkw mit Schlacke zwischen HKM und der Großbaustelle.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg-Süd.  Über die Sittardsberger Allee fahren zur Baustelle 6-Seen-Wedau Lkw im Minutentakt. Das soll sich ändern, um die Anwohner von Lärm zu entlasten.

Junges Duisburg thematisierte während der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Süd in einem Antrag die aktuellen Schlacke-Transporte für den Lärmschutzwall des Neubaugebietes „6-Seen-Wedau“. Derzeit pendeln rund 100 Lkw täglich zwischen HKM und der Großbaustelle am ehemaligen Güterbahnhof in Wedau. Dazu werden unter anderem die Sittardsberger Allee und die Wedauer Straße genutzt.

Anwohner sollen entlastet werden

Aus Sicht der Antragsteller sollten dringend alternative Anfahrtswege für eine Entlastung der betroffenen Anwohner sorgen. Junges Duisburg hat den Antrag in zwei Forderungen untergliedert. Der OB und die Gebag werden zum einem gebeten, den Baustellenverkehr nicht mehr über die Sittardsberger Allee abzuwickeln, und zum anderen, eine Anbindung des Baugebiets an die A 524 (und damit auch über die B 288 und Mündelheim) bis zur Abfahrt Lintorf herzustellen.

Der erste Punkt fand die Zustimmung des Bezirksparlaments, der zweite Punkt wurde abgelehnt. Das auf den ersten Blick nicht sofort schlüssig scheinende Abstimmungsverhalten hängt nach Aussage einiger Bezirkspolitiker damit zusammen, dass die Anschlussstelle Lintorf für den Schwerlastverkehr ungeeignet erscheint. Daniel Kegler (CDU): „Sinnvoll wäre der Weg über das AK Breitscheid und die A 3.“ Aber das ist ja nun nicht beantragt worden, viel Zeit bleibt auch nicht mehr, denn Anfang des Jahres wird es mit den Transporten vorbei sein.

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