Post-Ärger

29 Postsachen landen an einem einzigen Tag im Briefkasten

Gesammelte Briefe durch unglückliche Umstände: Die neue Postbotin hatte es einfach nicht geschafft, die Route an einem Tag zu Ende zu bringen.

Foto: imago

Gesammelte Briefe durch unglückliche Umstände: Die neue Postbotin hatte es einfach nicht geschafft, die Route an einem Tag zu Ende zu bringen. Foto: imago

Duisburg-Grossenbaum.   Die Briefe einer ganzen Woche landeten bei Matthias Höfer an nur einem Tag im Briefkasten. Die Post entschuldigt sich und verspricht Besserung.

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Regelrecht entgegengeflogen sei seiner Frau die Post, berichtet Matthias Höfer vom Morgen des 23. Dezembers. Im Briefkasten des Hauses an der Saarner Straße steckten an diesem Samstag nämlich 28 Postsachen und eine Abozeitung, die eigentlich über die Woche verteilt ankommen sollten.

Matthias Höfer ist sauer: „Neben Weihnachtsgrüßen war auch Geschäftspost dabei. Ich habe teilweise schon bei den Unternehmen nachgefragt, dabei war die Verspätung gar nicht ihre Schuld.“ Die gähnende Leere im Briefkasten herrschte übrigens auch bei den zwei anderen Parteien im Haus. „Vielleicht sind wir ja Teil des Testversuchs geworden, nur zwei- oder dreimal pro Woche Post zuzustellen“, vermutet Höfer.

Nur zweimal pro Woche Post: Pilotversuch eingestellt

Diese Sorge kann Achim Gahr, Sprecher der Deutschen Post, Matthias Höfer nehmen. „Der Versuch läuft nicht mehr“, erklärt er, außerdem musste jeder Testteilnehmer aktiv seine Zustimmung abgeben. „Wir können uns aber trotzdem nur entschuldigen, es lag eine Verkettung unglücklicher Umstände unsererseits vor“, so Gahr. Eine neue Kollegin sei mit ihrem Arbeitspensum pro Tag nicht ganz fertig geworden. Am Ende ihrer Route liegt auch der Wohnort von Matthias Höfer.

Eigentlich ist die Devise bei der Post in solchen Fällen, am nächsten Tag dort weiterzumachen, wo die Arbeit am Vortag beendet wurde. So gibt es maximal einen Tag Verspätung. „Das hat in diesem Fall leider nicht funktioniert. Kurz vor Weihnachten wurden die Lieferungen dann alle auf einmal zugestellt“, bedauert Gahr. „Das soll jetzt allerdings nicht mehr passieren, die Kollegen haben an den Abläufen auf dieser Route gearbeitet.“

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