Unwetter

Sturmtief Burglind lässt Duisburger Polizei 40 Mal ausrücken

Ein Baum ist am Mittwoch in die Windschutzscheibe eines Autos Am Rahmer Bach gestürzt, als das Sturmtief Burglind über Duisburg zog.

Foto: Katja Burgsmüller

Ein Baum ist am Mittwoch in die Windschutzscheibe eines Autos Am Rahmer Bach gestürzt, als das Sturmtief Burglind über Duisburg zog. Foto: Katja Burgsmüller

Duisburg-Stadtgebiet.  Einsatzreicher Morgen für die Duisburger Polizei: Mehr als drei dutzend Male wurde die Polizei am Mittwochmorgen zu Unwetter-Einsätzen gerufen.

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Rund 40 Mal ist die Polizei am Mittwochmorgen wegen des Sturmtiefs Burglind ausgerückt. Umgefallene Bäume, herunterstürzende Dachpfannen, umherfliegende Holzverkleidungen und auf die Fahrbahn gefallene Baustellen-Absperrungen und -Schilder hielten die Einsatzkräfte auf Trab.

So etwa knickten im Duisburger Süden in der Straße Am Rahmer Bach mehrere Bäume um, zwei landeten auf Autos und zerstörten diese. Der namensgebende Rahmer Bach lief bedingt durch die starken Regenfälle über die Ufer. Die gute Nachricht: Bei diesen und bei allen anderen Vorfällen im Stadtgebiet gab es keine Verletzten zu beklagen.

Sturm reißt Dixi-Klo um

In Rumeln-Kaldenhausen stürzte gegen 6 Uhr ein Baum auf den Zaun eines Kindergartens an der Straße Böschhof. Gemeinsam mit der Feuerwehr rückte ein Streifenwagen aus und beseitigte die Gefahrenstelle. In Obermeiderich riss der Sturm auf der Emmericher Straße gegen 06:30 Uhr ein Dixi-Klo um. Zum Glück erledigte dort gerade niemand sein Geschäft.

Der Rheinpegel lag am Mittwoch nach dem Sturmtief bei 7,31 Meter (Stand: 12.55 Uhr), was die Schifffahrt nicht beeinträchtigt. Polizeisprecher Ramon van der Maat geht nicht davon aus, dass sich das in den kommenden Tagen ändern wird. Wie berichtet, wurden bereits am Dienstag nach Bekanntwerden der Unwetterwarnung insgesamt elf Duisburger Wochenmärkte aus Sicherheitsgründen abgesagt. (red/maik)

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