Polizeiunfall

Streifenwagen gerät in Gegenverkehr – drei Schwerverletzte

Die Streife rammte ein geparktes Auto und wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert (Symbolbild).

Die Streife rammte ein geparktes Auto und wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert (Symbolbild).

Foto: Martin Möller

Duisburg.   Mit Blaulicht und Sirene waren zwei Polizisten in Duisburg unterwegs, als sie einem Wagen ausweichen mussten – sie gerieten in den Gegenverkehr.

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Ein Streifenwagen ist in Duisburg-Rheinhausen in den Gegenverkehr geraten und mit einem Auto zusammengestoßen. Drei Menschen wurden schwer verletzt. Laut Polizei waren die Beamten am Dienstagabend mit Blaulicht und Sirene auf dem Weg zu einem Einsatz, als sie einem entgegenkommenden Fahrzeug in eine Parklücke ausweichen mussten. Der nach rechts ausweichende Streifenwagen rammte ein geparktes Auto und wurde seinerseits in den Gegenverkehr geschleudert.

Ein neutraler Sachverständiger ermittelt

Dort prallte er mit dem Wagen einer 52-Jährigen zusammen. Die Frau, der 25 Jahre alte Fahrer des Streifenwagens sowie sein 24-jähriger Beifahrer kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Unfallstelle blieb für drei Stunden gesperrt. Aus Neutralitätsgründen soll nun ein Sachverständiger ermitteln, wie genau es zu dem Unfall kam.

Bei dem Einsatz ging es ursprünglich um einen als gewalttätig bekannten 39-Jährigen, der seinen Nachbarn körperlich angegriffen haben soll, so dass dieser um Hilfe rief. Mehrere Notrufe waren eingegangen. (tom)

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