NRW-Sportschulen

Startschuss für neue Dreifachhalle am Steinbart-Gymnasium

So soll die neue Dreifachalle am Steinbart-Gymnasium am Kantpark in Duisburg aussehen, für die am Mittwoch der Grundstein gelegt wurde.

So soll die neue Dreifachalle am Steinbart-Gymnasium am Kantpark in Duisburg aussehen, für die am Mittwoch der Grundstein gelegt wurde.

Foto: Repro: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Nach langer Verzögerung liegt jetzt der Grundstein. Im Sommer 2021 soll die neue Dreifachhalle am Duisburger Steinbart-Gymnasium fertig sein.

Als Partnerschule des Leistungssports hat das Steinbart-Gymnasium zum Schuljahr 2015/16 den Zuschlag als „NRW-Sportschule“ erhalten. Fünf Jahre später kommt für die Talentförderung unerlässliche Infrastruktur. Am Mittwoch legten OB Sören Link und Klaus Honsel, Geschäftsführer von Generalunternehmer Schmäing (Südlohn) den Grundstein für eine neue Dreifachhalle der Schule am Kantpark.

Dreifachhalle ermöglicht Duisburger Talenten optimale Förderung

Im vergangenen Februar hatte nach jahrelangen Verzögerungen bei der Planung der Abriss der maroden, 45 Jahre alten 1,5-fach-Sporthalle begonnen, nun geht’s an den Neubau, der zum Beginn des Schuljahres 2021/22 eröffnet werden soll. Aus der Baugrube wächst eine zweigeschossiger, barrierefreier Bau mit einer Gesamt-Sportfläche von 2500 Quadratmetern für drei Hallen mit jeweils 15x27 Metern Größe. „Eine leichte und transparente Architektur mit Einbindung in die Parklandschaft“, kündigte Thomas Krützberg, Geschäftsführer des städtischen Immobilienmanagements (IMD), am Mittwoch an.

Sowohl die Fassade aus Aluminium und Glas als auch das Dach mit einer Spezial-Bedeckung sollen so gebaut werden, dass eine Aufheizung der Halle minimiert wird. Die Baukosten liegen bei rund 6,7 Millionen Euro, das Land gewährt eine Förderung in Höhe von 4,2 Millionen für „herausragende Sportstätten“, rund 2,5 Millionen Euro trägt die Stadt Duisburg.

Teilinternat für Duisburger Kaderathleten

Seinem Anspruch, als Teilinternat jugendlichen Kaderathleten in Duisburg die Kombination von schulischer Ausbildung und Sport zu ermöglichen, kann das Steinbart künftig wieder gerecht werden. „Wir wollen alle Kinder und Jugendlichen dafür begeistern, lebenslang Sport zu machen und Talente fördern“, sagt Ingmar Becker, Sportkoordinator der Schule. Das geschieht in Sport-Profilklassen, die von der Uni Karlsruhe, Vereinen der Region und dem Stadtsportbund (SSB) begleitet werden. Weitere Sportschulen in Duisburg sind die Gesamtschulen Lise-Meitner (Rheinhausen) und Meiderich.

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Für die Bauzeit nutzen die Steinbart-Schüler die Anlagen der Sportschule Wedau. Der Neubau sein „ein wichtiger Meilenstein, um gute Bildung und Talentförderung zu erreichen“, betonten Hans-Joachim Gossow, stellv. SSB-Vorsitzender, und Sören Link bei der Grundsteinlegung. Nach Eröffnung der neuen Halle könne man auch über eine Wiederherstellung der Tartan-Außenbahn nachdenken, wie von der Schule gewünscht. „Ein nach dem anderen“, so der OB, „zunächst ist der Neubau an dieser exponierten Stelle ein gutes Zeichen für die Sportstadt Duisburg.“

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