Fahrplanärger

Stadt Duisburg bremst: Doch noch keine Nachbesserung im ÖPNV

Seit Einführung des neuen Nahverkehrsplans in Duisburg gibt es immer wieder massiven Ärger um Busverbindungen, die viele ÖPNV-Nutzer als schlechter empfinden.

Seit Einführung des neuen Nahverkehrsplans in Duisburg gibt es immer wieder massiven Ärger um Busverbindungen, die viele ÖPNV-Nutzer als schlechter empfinden.

Foto: Zoltan Leskovar / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die DVG hatte eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet und als erste Nachbesserung des Nahverkehrsplans bezeichnet. Dem widerspricht die Stadt.

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Nur einen Tag lang galt sie als erste Verbesserung des neuen Nahverkehrsplans in Duisburg: die Haltestelle Am See. Nachdem die DVG die zusätzliche Ausstiegshaltestelle in Wedau zunächst als erste Nachbesserung des neuen Nahverkehrsplans bezeichnet hatte, nimmt die Stadt diese Aussage jetzt zurück: Die neue Wedauer Haltestelle sei von Anfang an im Nahverkehrsplan vorgesehen gewesen. Nur aufgrund eines Missverständnisses zwischen Stadt und DVG sei sie zunächst nicht in beiden Richtungen eingerichtet worden.

Die Wedauer hatten schon vermutet, ihre Protestbriefe an Oberbürgermeister Sören Link und die Duisburger Verkehrsgesellschaft hätten etwas genützt. Nun stellt sich heraus: Die von ihnen beklagte fehlende Ausstiegsmöglichkeit, seit der neue Fahrplan mit den neuen Buslinien gilt, war ein Fehler im neuen Nahverkehrsplan. Diesen hat die DVG nun korrigiert.

Stadt korrigiert nach Leser-Hinweis die Aussage der Duisburger DVG

Auf diesen Umstand hingewiesen hatte unsere Redaktion ein Leser, der sich intensiv in die ÖPNV-Thematik eingearbeitet hat. Seinen Hinweis nahm die Redaktion zum Anlass, erneut nachzufragen. Mit dem nun neuen Ergebnis: Nachdem es von der DVG erst geheißen hatte, bei der kürzlich geschaffenen Ausstiegshaltestelle handele es sich um die erste Nachbesserung nach dem massiven Ärger um den neuen Duisburger Nahverkehrsplan, stellt die Stadt jetzt richtig: „Mögliche Änderungen werden frühestens nach einer Gesamtbetrachtung der Entwicklung erfolgen.“ Laut Chefplaner Martin Linne wird das frühestens im Sommer 2020 der Fall sein.

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