Staatssekretär spricht über Änderungen in der Pflege

Um über Auswirkungen des neuen Pflegestärkungsgesetzes zu sprechen, hat nun CDU-Staatssekretär Karl-Josef Laumann die Cordian-Hausgemeinschaften in Laar besucht. Dort kam der Pflegebeauftragte der Bundesregierung mit Personal und Bewohnern ins Gespräch. Eingeladen hatte ihn der CDU-Kandidat des Wahlbezirks Meiderich-Beeck, Nicolas Back.

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Um über Auswirkungen des neuen Pflegestärkungsgesetzes zu sprechen, hat nun CDU-Staatssekretär Karl-Josef Laumann die Cordian-Hausgemeinschaften in Laar besucht. Dort kam der Pflegebeauftragte der Bundesregierung mit Personal und Bewohnern ins Gespräch. Eingeladen hatte ihn der CDU-Kandidat des Wahlbezirks Meiderich-Beeck, Nicolas Back.

80 Bewohner leben in dem Haus an der Austraße, sie alle benötigen Dauerpflege. Eine davon ist Waltrud Ullrich, 81 Jahre alt. „Sie kenne ich doch irgendwoher“, sagt sie zu dem CDU-Mann. Sie weiß: Es ist Wahlkampf. Jeden Tag bekommt Frau Ullrich Hilfe beim Waschen, Kämmen, Anziehen. Wenn sie sich Verbesserungen für ihren Alltag wünschen könnte? „Dann, dass die Pfleger mehr Zeit für uns haben“, sagt sie.

„Was bereits zu einer enormen Verbesserung geführt hat, ist dass die Dokumentation vereinfacht wurde“, sagt Joachim Wilbers, Geschäftsführer der Project Care GmbH, die das Haus in Laar betreibt und derzeit 14 Pflegeschüler ausbildet. Eine Sorge aber bleibe nach Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes III: „Dass sich mit der generalistischen Ausbildung weniger junge Menschen für die Altenpflege entscheiden.“ Denn die Azubis werden nun in drei Richtungen ausgebildet: Kranken-, Alten- und Kinderpflege.

Karl-Josef Laumann verteidigt die neue Struktur. „Man muss die Berufe mehr zusammenführen. Die Patienten machen keinen Unterschied in der Pflege.“ Die größte Herausforderung liege darin, den Bedarf von jährlich 20 000 zusätzlichen Altenpflegern in den nächsten 30 Jahren decken zu können. Dafür sollten Pflegekräfte und soziales Umfeld der Patienten stärker Hand in Hand arbeiten. „Professionalität und Familie müssen weiter zusammengeführt werden“, ist Laumann überzeugt.

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