AfD

Staatsschutz ermittelt wegen Anti-AfD-Plakaten in Duisburg

Dieses Plakat wurde in der Nacht vom 28. auf den 29. März in Obermarxloh verteilt.

Foto: Marc Wolko

Dieses Plakat wurde in der Nacht vom 28. auf den 29. März in Obermarxloh verteilt. Foto: Marc Wolko

Duisburg.   Unbekannte klebten in Obermarxloh Plakate, auf denen der AfD-Politiker Rainer Holfeld verunglimpft wird. Der Staatsschutz der Polizei ermittelt.

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Der Staatsschutz der Duisburger Polizei ermittelt nach einer Anzeige des AfD-Vorstandsmitglied und Landtagskandidaten im Duisburger Norden Rainer Holfeld. Unbekannte hatten in der Nacht zum Dienstag auf dem Betriebsgelände des Zahnarztes in Obermarxloh Schmierereien an der Hauswand hinterlassen und Plakate geklebt.

Zugänge mit Schlössern versperrt

Diese Plakate, auf denen ein Portrait des Zahnarztes zu sehen ist, sind mit "Wir stellen uns vor! Die Rassisten aus der Nachbarschaft" überschrieben. Im Text wird Holfeld vorgeworfen, er wolle Ängste schüren und muslimische Menschen aus Deutschland ausweisen. Der Text ist so formuliert, dass er als Selbstvorstellung des AfD-Mitgliedes erscheint. In roter Farbe wurde zudem die Botschaft "AFD Holfeld raus!" hinterlassen. Zudem wurden Zugänge zu der Praxis mit zwei Schlössern versehen und versperrt.

Auf einem Internetblog, welcher der linken und autonomen Szene zuzuordnen ist, gibt die Kampagne "Nationalismus ist keine Alternative" Duisburg an, für die Aktion verantwortlich zu sein.

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